Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Schnellzugriff

Suche

Volltextsuche

Schnell Gefunden

Volltextsuche

Bekanntmachung

"12. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes"
- Förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB -

Der Rat der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl hat am 30.11.2016 die 12. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes und die Durchführung des Bauleitplanverfahrens beschlossen. Die 12. Änderung umfasst drei Änderungsbereiche („ÄB“). Diese werden wie folgt begrenzt:

Der „ÄB 1“ befindet sich am nördlichen Siedlungsrand der großen Kreisstadt Dinkelsbühl, zwischen der „Feuchtwanger Straße“ (Bundesstraße B 25) im Westen, südwestlich des Badesees/ Hochwasserrückhaltebeckens („Kobeltsmühle“), südlich der Straße zum „Mögelins Schlößlein“ und nördlich der „Bechhofener Straße“ (Staatstraße St 2220).

vgl. Darstellung auf Planauszug – 1 ÄB (PDF-Datei)

Der Geltungsbereich des „ÄB 1“ umfasst eine Fläche von gerundet ca. 8,04 ha und beinhaltet teilflächig (TF) die Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 2576 (TF), 2818, 2820, 2835 (TF), 2839/2 (TF), 2863 (TF), 2867 (TF), 2869, 2870 (TF), 2871 (TF), 2872, 2875/1 (TF), 2876 (TF), 2879 (TF), 2880 (TF), 2880/1, 2881 (TF), 2885 (TF), 2889 (TF), 2890 (TF), 2892 (TF), 2894 (TF), 2895/1 (TF), 2920 (TF), 2922 (TF), 2923 (TF) und 2924 (TF) (alle Gemarkung Dinkelsbühl).

Der „ÄB 2“ befindet sich am nordöstlichen Siedlungsrand der großen Kreisstadt Dinkelsbühl, südlich der „Bechhofener Straße“ (St 2220), östlich des Siedlungsrandes der Stadt Dinkelsbühl, westlich der Waldflächen mit der Flurbezeichnung „Mutschachwald (Tigertwald)“ bzw. westlich der Freisportanlagen der „Sportfreunde e. V. Dinkelsbühl“ und südlich einer Kleingartenanlage.

vgl. Darstellung auf Planauszug – 2 ÄB (PDF-Datei)

Der Geltungsbereich des „ÄB 2“ umfasst eine Fläche von gerundet ca. 25,11 ha und beinhaltet vollflächig oder teilflächig (TF) die Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 1183 (TF), 1184, 1185, 1186 (TF), 1187, 1188, 1189, 1190, 1191, 1192, 1192/1, 1193, 1194, 1195, 1196, 1197, 1198, 1199 (TF), 1204 (TF), 1205 (TF), 1206 (TF), 1207, 1208, 1209, 1210, 1211, 1212 (TF), 1213, 1217, 1218 (TF), 1470 (TF), 1471 (TF), 1471/2 (TF), 1472, 1473, 1477, 1479, 1480, 1481, 1483 (TF), 1484 (TF), 2950/4 (TF), 2950/9 (TF) und 2987/8 (TF) (alle Gemarkung Dinkelsbühl).

Der „ÄB 3“ befindet sich am östlichen Siedlungsrand der großen Kreisstadt Dinkelsbühl westlich der Ortsteile Weiherhaus und Weißhaus und nördlich der Staatsstraße St 2218.

vgl. Darstellung auf Planauszug – 3 ÄB (PDF-Datei)

Der Geltungsbereich des „ÄB 3“ umfasst eine Fläche von gerundet ca. 5,59 ha und beinhaltet teilflächig (TF) die Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 1484 (TF), 1485 (TF), 1486 (TF), 1500 (TF), 1508, 1509 (TF), 1520/2 (TF), 1521 (TF), 1521/2 (TF), 1521/4 (TF), 1523 (TF), 1524 (TF), 1525 (TF), 1526 (TF), 1552/1 und 1552/2 (alle Gemarkung Dinkelsbühl).

Im Zuge der 12. FNP-/LSP-Änderung erfolgt innerhalb der „ÄB 1“ bis „ÄB 3“ die Streichung der bisher überlagernden Darstellung der Trasse für eine Ortsumgehung sowie die Umwandlung bisher als Sonderbauflächen dargestellter Flächen in Flächen für die Landwirtschaft und in öffentliche Grünflächen.
 
Im „ÄB 2“ erfolgt die Umwandlung bisheriger Planungsabsichten (Sonderbauflächen, öffentliche Grünflächen im engeren Siedlungsbereich, öffentliche Grünflächen mit der Zweckbestimmung „Fläche für Freizeit und Erholung“, Grünflächen mit der Zweckbestimmung „Reitplatz“ bzw. der Zweckbestimmung „Bogenschützen“) in die vor Ort derzeit tatsächlich vorhandenen Nutzungen (Flächen für die Landwirtschaft, in diesem Sinne, Ackerflächen, extensive, intensive Grünlandflächen, bzw. in Grünflächen mit der Zweckbestimmung „Reitplatz“ und „Bogenschießplatz“.

Im „ÄB 3“ erfolgt die Umwandlung bisher dargestellter Planungsabsichten (Flächen für die Landwirtschaft, freizuhaltende Talräume, gewerbliche Bauflächen, Grünflächen im engeren Siedlungsbereich/Ortsrandeingrünung) weitgehend in die vor Ort bereits vorhandenen Flächennutzungen (Flächen für die Landwirtschaft, gewerbliche Bauflächen, Grünflächen im engeren Siedlungsbereich/Ortsrandeingrünung.

Der Planentwurf samt Begründung wurde von der Ingenieuraktiengesellschaft Höhnen & Partner aus Bamberg überarbeitet und liegt jetzt in der Fassung vom 27.09.2017 vor. Der Stadtrat hat in der Sitzung vom 27.09.2017 den überarbeiteten Plan und die Begründung (Begründung – Teil A incl. Umweltbericht – Teil B) gebilligt und die förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB bzw. die förmliche Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB bestimmt.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

  • Begründung zum Planentwurf vom 27.09.2017 mit umweltbezogenen Informationen, in wie weit naturschutzfachliche Schutzgebiete, Boden-, Kultur-, Baudenkmale und/oder landschaftsprägende Denkmale vorliegen bzw. von der Planung betroffen sind sowie mit umweltbezogenen Informationen zu dem Aspekt „Altlasten“, zu den Belangen des Wassers (Hochwasserschutzgebiete, wassersensible Bereiche, Wasserschutzgebiete, Grundwasser usw.) und zu „Sonstigen Schutzgütern“ (z. B. überörtliche Ver-/Entsorgungsleitungen usw.). Weiterhin enthält die Begründung Informationen zu den Themen „Wasserflächen und Flächen für die Wasserwirtschaft, den Hochwasserschutz und die Regelung des Wasserabflusses“, zu den Themen „Grünflächen“, „Flächen für die Landwirtschaft“, „Hauptversorgungs-/ Hauptabwasserleitungen“ und „Flächen für Versorgungsanlagen“ sowie zum Thema „Artenschutz“.
  • Umweltbericht zum Planentwurf vom 27.09.2017 mit umweltbezogenen Informationen bzw. Beschreibungen zu den natürlichen Grundlagen, zur landschaftlichen Situation und zu bestehenden Nutzungen, zu ggf. vorhandenen Schutzgebieten bzw. zu schützenswerten Landschaftsteilen, zu den Umweltschutzzielen aus übergeordneten Fachgesetzen und Fachplanungen (Baugesetzbuch, Landesentwicklungsprogramm, Regionalplan, Arten- und Biotopschutzprogramm), mit Beschreibungen und Bewertungen der durch die FNP-/LSP-Änderung ausgelösten Umweltauswirkungen (inkl. Bestandsaufnahme und Bewertung des Umweltzustandes und der Umweltmerkmale bezogen auf die Schutzgüter „Mensch“, „Flora/Fauna“, „Boden“, „Wasser“, „Klima/Luft“, „Landschafts-/Siedlungsbild, Freiraumerhaltung“, „Kultur- und sonstige Sachgüter“), inkl. Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung der Planungsänderung. Weiterhin enthalten sind Ausführungen zu Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen bezogen auf die vorgenannten Schutzgüter, eine Beschreibung der zu erwartenden erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen inkl. einer Vorabschätzung des zu erwartenden Eingriffs- und Ausgleichsbedarfs sowie Angaben zu in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten. Der Umweltbericht schließt mit Angaben zu der bei der Erstellung des Berichtes verwendeten Methodik, mit Hinweise auf potenzielle Schwierigkeiten bei der Datenerfassung bzw. auf Datenlücken, mit Angaben zum Monitoring (Überwachung) sowie mit einer allgemein verständlichen Zusammenfassung. 

Darüber hinaus liegen folgende Stellungnahmen mit umweltbezogenen Informationen vor:

  • Stellungnahme des Landratsamtes (LRA) Ansbach, Sachgebiet (SG) 44 „Untere Naturschutzbehörde vom 07.08.2017, in der mit der Planänderung Einverständnis erklärt wird
  • Stellungnahme des LRAs Ansbach, Teilsachgebiet „32 Abfallrecht“ vom 04.08.2017 in dem der mitgeteilt, dass im Plangebiet bekannt sind Altlastenstandorte sowie mit Hinweise zu Abriss-/Sanierungs- und Aushubarbeiten und dem Umgang mit dabei anfallenden Stoffen, weiterhin mit Hinweisen zu einer geordneten Materialentsorgung
  • Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach vom 09.08.2017, in der mit der Planänderung Einverständnis erklärt wird, in der aber auch darum gebeten wird, dass klar herauszuarbeiten ist, dass das Wasserschutzgebiet „Mutschach“ flächentechnisch von der Änderung nicht betroffen ist. Weiterhin solle die Bezeichnung des Badesees „Kobeltsmühle“ mit dem Zusatz „Hochwasserrückhaltebecken“ versehen werden.
  • Stellungnahmen der Regierung von Mittelfranken (Schreiben vom 02.08.2017), des Regionalen Planungsverbandes Westmittelfranken (Schreiben vom 07.08.2017), des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Schreiben vom 31.07.2017), des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken (Schreiben vom 19.07.2017), Bayerischer Bauernverband (Schreiben vom 20.07.2017), jeweils ohne Einwände, Hinweise oder Empfehlungen und Anregungen

Der Planentwurf mit Begründung (Begründung incl. Umweltbericht) in der Fassung vom 27.09.2017 und die vorgenannten umweltrelevanten Informationen liegen in der Zeit vom

24. Oktober 2017 bis 24. November 2017

im Rathaus der Stadt Dinkelsbühl (Stadtbauamt, Zimmer 2.10, 2. Stock, Segringer Straße 30, 91550 Dinkelsbühl) während der allgemeinbekannten Öffnungszeiten öffentlich aus.

Die Auslegungsunterlagen (Planentwurf zur 12. Änderung des Flächennutzungsplanes, Begründung mit Umweltbericht – jew. in der Fassung vom 27. September 2017, sowie die umweltrelevanten Informationen) können am bzw. ab dem 24. Oktober 2017 (bis 24. November 2017) auf dieser Seite (http://www.dinkelsbuehl.de/deutsch/alle/stadt-dinkelsbuehl/bauleitplanverfahren/) aufgerufen werden.
Während der Auslegungsfrist können von jedem bei der Stadt Dinkelsbühl Einwendungen oder Anregungen zur 12. Änderung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Bauleitplanänderung unberücksichtigt bleiben.

Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Dinkelsbühl, den 09. Oktober 2017

gez. Hammer

Dr. Hammer
Oberbürgermeister