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Summer in the City

Dinkelsbühl 10.06.14/ „Die Stadtbibliothek hat zwar dicke Mauern, durch die die Hitze nicht so schnell dringt, aber leider auch ganz viele „historische“, d.h. nicht ganz so gut isolierte Fenster rundherum – von Osten nach Westen. Die Temperatur ist dann also am zweiten heißen Tag auch bei uns eingetroffen. Dafür hält sich die Wärme dann auch noch einen Tag länger, wenn es wieder kälter wird,“ schildert die Leiterin der Städtischen Bibliothek Isolde Lang ihre  Erfahrungen mit der Hitze aus der Bibliothek.

Auch im Einwohnermeldeamt geht es heiß her: kurz vor den Ferien werden noch schnell die Ausweisdokumente beantragt. „Bei vielen Bürgern reicht am Schluss nur noch ein vorläufiges Dokument,“ weiß die Leiterin Bettina Schneider und gibt einen Tipp für den nächsten Urlaub „bereits beim Buchen sollten die Ausweisdokumente geprüft werden.“ In das Aufgabengebiet von Frau Schneider fällt auch alles rund um das Volksfest zur Kinderzeche. Dort werden die Markierungen auf dem Schießwasen normalerweise um 10:00 Uhr gemacht, was diese Tage aber bereits um 07:45 Uhr startet, da später die Sonne viel zu heiß ist.

Zu heiß ist es auch für die Heimbewohner des städtischen Altenheims. Heimleiterin Petra Beck berichtet von Kreislaufproblemen vieler Bewohner. Die Bewohner sind bei der Hitze sehr müde. Zudem sollten sie noch mehr trinken, als sie es eh schon tun.

Das Haus der Geschichte mit dem Touristik Service meldet: Bei uns ist es kühl! Und das Landestheater ist begeistert, denn zum Theatersommer gehören schließlich auch lauschige Sommernächte. Das Landestheater Dinkelsbühl freut sich über das sonnige Wetter und viele Zuschauer auf der überdachten Freilichtbühne zu den Sommerstücken DREIGROSCHENOPER mit Karibikflair und KOHLHIESELS TÖCHTER im sommerlichen Oberhinterdorf. Bei ABBA HALLO! heizen Sophie, Babs und Rosi ohnehin mit den schmissigen ABBA Songs ein und die BREMER STADTMUSIKANTEN profitieren vom Schatten der Überdachung der Freilichtbühne am Wehrgang.

Bei den Stadtwerken liegt die Freude ganz klar im Freibad. „Technisch gibt es keine Probleme. Unsere Mitarbeiter müssen halt leider schwitzen, aber das ist eher normal“, so der technische Werkleiter Andreas Karl über die Hitze-Situation der Stadtwerke-Beschäftigten. Dass alle Mitarbeiter schwitzen, das kann auch Bauhofleiter Günter Lechler unterschreiben. „Wenn es länger so heiß ist, werden v.a. die Gärtner anstatt um 07:00 Uhr bereits um 06:00 Uhr beginnen.“

Wegen der Hitze ändert sich in der Arbeit und den Abläufen in der Kläranlage nichts. Wilfried Gerdes, Leiter der Kläranlage, merkt an, dass sich bei 15 Grad minus über Wochen hinweg eher was ändern würde. „Da würde uns alles eingefrieren, da hätten wir ein größeres Problem als mit der Hitze“.