Stadt Dinkelsbühl (Druckversion)

Starker Arbeitsort

Die Bürgerversammlung musste coronabedingt entfallen, aber die Stadt möchte ihren Bürgerinnen und Bürgern gerne einen kleinen Ein- und Rückblick geben. Dinkelsbühl hat sich wirtschaftlich und gewerblich die letzten Jahre gut und vor allem breit aufgestellt. Dies belegen auch die statistischen Zahlen. Die Stadt hat damit ein Fundament geschaffen: stark in und für schwächere Zeiten.

Hohe Beschäftigungsdichte

„Wir haben es geschafft, dass in Dinkelsbühl viele Menschen ihren Arbeitsplatz haben“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer angesichts der Jahr für Jahr gestiegenen Anzahl der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Waren es 2007 noch 4.554, so zeigt die Statistik des Bayerischen Wirtschaftsministeriums im Jahr 2011 bereits 5.196, im Jahr 2016 steigt die Zahl erneut auf 5.566 und die neueste Zahl des vergangenen Jahres 2019 liegt bei 6.206. Ein Anstieg von über 25% in zehn Jahren. Diesen positiven Wert spiegelt auch die „sehr hohe“ (Zitat Wirtschaftsministerium) Beschäftigtendichte mit 524 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten je 1.000 Einwohner im Vergleich etwa zum Landkreis Ansbach mit 341 (Regierungsbezirk Mittelfranken 454, Bayern 435) wider. Bei den Wirtschaftszweigen liegt das „Produzierende Gewerbe“ in etwa gleichauf mit „Sonstigen Dienstleistungen“, wobei „Handel, Verkehr und Gastgewerbe" rund ein Fünftel einnimmt.

Pendlersaldo und Arbeitsmarkt

Weitere Indikatoren für einen starken Arbeitsort sind Pendlersaldo und Arbeitslosenzahlen. 3.997 Einpendlern stehen 2.955 Auspendler gegenüber. Daraus ergibt sich ein Saldo von 1.042 Pendlern (2016: 764 Pendlersaldo). Bezogen auf 1.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ist dies mit 20,2 ein positiver Pendlersaldo. Zum Vergleich verzeichnet der Landkreis Ansbach ein Pendlersaldo von minus 22,1. Auch die Arbeitslosenzahlen sind sowohl im geographischen als auch im Jahresvergleich sehr positiv. Am 30.09.2019 gab es in Dinkelsbühl 196 Arbeitslose, was einen Rückgang um 3,4 Prozent bedeutet. (Zum Vergleich: Landkreis Ansbach 0,0%; Regierungsbezirk Mittelfranken 1,0%; Bayern 1,2%). 2018 hatte Dinkelsbühl noch 203 Arbeitslose, 2017: 217 und 2016: 271 Arbeitslose.

Über 1.200 Gewerbebetriebe

„Es ist schön in den Zahlen schwarz auf weiß zu lesen, dass Dinkelsbühl ein starker Arbeitsort ist“, so Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer. Er ergänzt, dass Dinkelsbühl aktuell 1.201 angemeldete Gewerbebetriebe hat. Eine Zahl, die dem Niveau vom Vorjahr entspricht.

 

 

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