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Edenkoben (Rheinpfalz)

Die älteste Städteverbindung besteht nach Edenkoben in der Pfalz. Von Anfang an spielte der Wein eine große Rolle in der Partnerschaft, so beim ersten Patenweinfest im Jahre 1955. Mittlerweile gehören sowohl das Patenweinfest wie die pfälzische Weinschänke am Stadtfest zur Tradition. Gewachsene Freundschaften, regelmäßige gegenseitige Besuche - oft auch auf privater oder Vereinsebene - erfüllen die Verbindung mit Leben. Anlässlich des 60jährigen Wein-Patenschaftsjubiläum wurde im Juni 2015 in Edenkoben gefeiert - einen Bericht hierzu finden Sie im Blickpunkt.Die Feierlichkeiten in Dinkelsbühl fanden im Juni 2016 statt - auch hierzu wurde ein Bericht im Blickpunkt veröffentlicht.

Eine Delegation und eine Busgruppe an Bürgern aus Dinkelsbühl war Ende August 2019 für ein paar Tage nach Edenkoben gereist, um der Einladung der Pfälzer Patenstadt zu den „Partnerschaftstagen im Rahmen der Fei­erlichkeiten zu 1250 Jahre Edenkoben“ nach­zukommen. „Es war wieder wie in die zweite Heimat kommen“, resümierte Dr.  Ham­mer, „bei jedem Programmpunkt wur­den die Dinkelsbühler stets extra herzlich begrüßt und die Bedeutung dieser jahr­zehntelangen Freundschaft betont." Hierzu wurde ein Bericht im Blickpunkt veröffentlicht. 

 

 

http://www.edenkoben.de

Porvoo (Finnland)

Porvoo ist eine historische Stadt und Bischofssitz im Süden von Finnland mit rund 20.000 Einwohnern in der alten Kernstadt. Malerische bunte Holzhäuser, der Dom und die engen Gassen zählen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. 1997 erfolgte der Zusammenschluss mit der "Landskommun", so dass die Gebietskörperschaft jetzt ca. 60.000 Einwohner hat. In der Stadt lebt ein großer schwedischsprachiger Bevölkerungsteil, was auch durch die gebräuchliche schwedische Schreibweise "Borga" dokumentiert wird.
Die Partnerschaft besteht seit 1961 und wird durch gegenseitige Besuche sowohl von offizieller Seite als auch durch zahlreiche private Kontakte lebendig gehalten. Der letzte Besuch im finnischen Porvoo fand im Jahr 2013 statt.

http://www.porvoo.fi

Guérande (Frankreich)

Guérande ist eine Stadt an der französischen Atlantikküste mit ca. 12.000 Einwohnern. Der mittelalterliche Stadtkern und die Lage am Meer machen sie zu einem vielbesuchten Ausflugsziel. Typisch für Guérande sind die Salzgärten zur Gewinnung von Meersalz.

Die Partnerschaft besteht offiziell seit den Jahren 1962/63; erste Kontakte gehen aber bis in die 50er Jahre zurück und haben ihre Anfänge noch vor dem deutsch-französischen Vertrag. Die Verbindung wird auf allen Ebenen gepflegt, es gibt einen lebhaften Schüleraustausch und zwischen zahlreichen Vereinen bestehen Kontakte. Unterstützt und getragen wird die Partnerschaft außerdem vom Freundeskreis Dinkelsbühl-Guérande.

Das Jubiläum "50 Jahre Partnerschaft Dinkelsbühl - Guérande" wurde im Jahr 2012 ausgiebig in Guérande gefeiert. Vom 1. bis 5. Mai 2013 fanden die Feierlichkeiten in Dinkelsbühl statt.

http://www.ot-guerande.fr

Die Siebenbürger Sachsen

Im Mai 1951 wurde die "Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland" als eingetragener Verein und damit als Interessenvertretung der aus dem Siedlungsgebiet im heutigen Rumänien Geflohenen oder Vertriebenen gegründet. An Pfingsten 1951 fand auch der erste Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl statt. Die alte historische Stadt mit ihren Toren und Türmen erinnerte wohl viele an die wehrhaften Städte und Dörfer Siebenbürgens.

Inzwischen über 60 Heimattage, jeweils zu Pfingsten, haben Dinkelsbühl zu einem der Mittelpunkte siebenbürgisch-sächsischen Lebens in Deutschland werden lassen. Angesichts dieser Tatsache vereinbarten Stadt und Landsmannschaft am 25. Mai 1985 während des Pfingsttreffens eine Partnerschaft mit dem Ziel "die gewachsenen Beziehungen zu festigen und zu fördern". In Anerkennung der gefestigten Beziehungen zur Landsmannschaft und der Leistungen bei der Eingliederung der Neuankömmlinge wurde die Stadt im Jahre 1997 mit der Goldenen Plakette beim Bundeswettbewerb "Vorbildliche Integration der Aussiedler" ausgezeichnet.

http://www.siebenbuerger.de

Sighisoara - Schäßburg

Am 24. Juli 2001 beschloss der Stadtrat von Dinkelsbühl, mit der rumänischen Stadt Sighisoara, dem ehemals siebenbürgischen Schäßburg, freundschaftliche Beziehungen aufzunehmen. Fünfzig Jahre nach dem ersten Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl wird auf diese Weise wieder eine Brücke zurück in die alte Heimat der Siebenbürgen geschlagen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung mit dem Bundesvorstand der Siebenbürger Sachsen in Deutschland beschloss der Stadtrat von Dinkelsbühl am 4. November 2005 einstimmig, eine Städtepartnerschaft mit Sighisoara einzugehen. Auch in der Partnerstadt war bereits Ende Oktober ein entsprechender Beschluss gefasst worden.

Der Freundeskreis Dinkelsbühl-Schäßburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Partnerschaft auf allen Gebieten zu unterstützen und mit Leben zu füllen.

Im Mai 2016 reiste eine Delegation aus Dinkelsbühl zu den Feierlichkeiten der 10-jährigen Städtepartnerstadt nach Schäßburg. Hierzu ist im Blickpunkt ein Bericht erschienen.

 

Academia Sighisoara

Studenten und Lehrer aus unterschiedlichsten Ländern nehmen jedes Jahr an der renommierten „Academia Sighisoara“ (2019: 1. bis 10. August 2019) im rumänischen Schäßburg teil. Heuer waren erstmals auch Musiker aus Dinkelsbühl mit dabei. Auch Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer ließ es sich nicht nehmen, selbst vor Ort zu sein. Er wählte zwei Tage lang als Reisestation seiner alljährlichen rund dreiwöchigen Fahrradreise im Sommer die 1.500 km entfernte rumänische Partnerstadt Schäßburg (rumä­nisch: Sighisoara).

Musikalisch-kultureller Austausch wertvoller Baustein der Städtefreundschaft
„Die Stadt Dinkelsbühl freut es sehr, dass auch sie heuer als deutsche Partnerstadt dabei sein wird. Sechs Musiker und eine Lehrerin unserer Berufsfachschule für Musik sind zum Festival nach Schäßburg gereist. Mein herzlichster Dank gilt dem Freundeskreis Dinkelsbühl-Schäßburg, der sich hier organisatorisch und finanziell sehr engagiert. Dieser musikalisch-kulturelle Austausch ist ein weiterer wertvoller Baustein unserer seit über 10 Jahren verbundenen Städtefreundschaft und trägt dazu bei, diese noch mehr mit Leben zu erfüllen“, so Dr. Hammer. „Ich erlebte eine ganz eigene Stimmung, eine besondere Aura“, schildert Dr. Hammer seine Eindrücke vor Ort, als er von Unterrichtsraum zu Unterrichtsraum und von Konzert zu Konzert lief und der Musik und den aus der ganzen Welt angereisten Musikern zuhörte. „Dinkelsbühl ist auch von Musik und Kultur geprägt. Es ist prima, dass wir auf diesem hohen Niveau dabei sein dürfen“, berichtet er begeistert.

Junge Menschen vorurteilslos, offen und tolerant
Für Prof. Dr. Jürgen Walchshöfer, erster Vorsitzende des Freundeskreis Dinkelsbühl-Schäßburg, bieten Städtepartnerschaften persönlichen Begegnungen der Menschen beste Verwirklichungschancen: „Mit der Teilnahme Dinkelsbühls an der Academia Sighisoara konnte ein wichtiger nachhaltiger internationaler Kontakt unter jungen Leuten mit der gleichen Begeisterung für Musik erfolgen. Vor allem junge Menschen gehen vorurteilslos, offen und tolerant aufeinander zu und somit werden deshalb für die Zukunft die Voraussetzungen für gegenseitiges Verständnis unter den Völkern geschaffen.“ Herr Walchshöfer verweilte privat mit seiner Frau ebenso in Schäßburg. "Es war eine fantastische Atmosphäre, die Stipendianten haben gestrahlt. Deren Niveau war sehr hoch. Sie durften sogar einen extra Auftritt am Abschlusskonzert betreiten", berichtete Gundula Walchshöfer.

Hierzu ist auch ein Bericht im Blickpunkt erschienen.

 

http://www.sighisoara.org.ro

Die Stadt Dinkelsbühl ist erstmals - auch v.a. dank des Freundeskreises Dinkelsbühl-Schäßburg - bei der Academia Sighisoara dabei gewesen.
Die Stadt Dinkelsbühl ist erstmals - auch v.a. dank des Freundeskreises Dinkelsbühl-Schäßburg - bei der Academia Sighisoara dabei gewesen.
Die Stipendiaten der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl waren beim großen Abschlusskonzert der Academia Sighisoara dabei.
Die Stipendiaten der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl waren beim großen Abschlusskonzert der Academia Sighisoara dabei.
Prof. Dr. Walchshöfer vom Freundeskris Dinkelsbühl-Schäßburg mit vier Stipendiantinnen der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl bei der Academia Sighisoara.
Prof. Dr. Walchshöfer vom Freundeskris Dinkelsbühl-Schäßburg mit vier Stipendiantinnen der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl bei der Academia Sighisoara.
Talentierte Musiker der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl nahmen bei der Academia Sighisoara 2019 teil.
Talentierte Musiker der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl nahmen bei der Academia Sighisoara 2019 teil.

Heimatkreis Mies-Pilsen

Nach Kriegsende 1945 fanden auch zahlreiche aus dem ehemaligen Sudetenland geflohene oder vertriebene Menschen in Dinkelsbühl eine neue Heimat, darunter viele aus der ehemals "königlich privilegierten Bergstadt Mies". Viele davon gründeten Gewerbebetriebe und trugen nicht unerheblich zum Aufschwung Dinkelsbühls bei.

1950 hielt daher der Heimatkreis Mies-Pilsen seinen ersten Heimattag in Dinkelsbühl ab. Am 15. Juli 1953 beschloss der Stadtrat, die Patenschaft über den Heimatkreis der Stadt Mies und den ehemaligen Landkreis zu übernehmen. Diese Patenschaft wurde während der Kinderzeche 1954 durch den damaligen Ersten Bürgermeister Rudolf Schmidt feierlich bestätigt.

Im Rahmen des zehnten Heimattages wurde 1960 in der Kapuziner - Kirche die Wallfahrts - Gedenkstätte geweiht.

Inzwischen sind zwischen Dinkelsbühl und dem tschechischen Stribro, dem alten Mies, freundschaftliche Beziehungen entstanden, die vom Vorsitzenden des Heimatkreises, Dr. Hans Mirtes, nach Kräften unterstützt werden.

http://www.mustribro.cz, http://www.mies-pilsen.de

JingJiang (China)

Die jüngste Partnerschaft Dinkelsbühls besteht seit Oktober 2004 mit der chinesischen Stadt Jingjiang am Jangtse. An der Verbindung mit der aufstrebenden Großstadt in der Nähe der internationalen Metropole Shanghai sind auch die Städte Ansbach, Feuchtwangen und Rothenburg sowie der Landkreis Ansbach beteiligt.
Das Stadtgebiet von Jingjiang umfasst eine Fläche von insgesamt 673 km²; die 660.000 Einwohner sind auf 12 Gemeinden verteilt. Die Wirtschaft ist geprägt von der Textilindustrie, Schiffsbau und Automobilzulieferern, aber auch elektromechanische, pharmazeutische und chemische Industrie haben sich hier angesiedelt.

 

15-jähriges Partnerschaftsjubiläum wurde im Juli 2019 gefeiert - Besuch aus China in Dinkelsbühl

Hierzu ist ein Bericht im Blickpunkt erschienen.

 

http://en.jingjiang.gov.cn/