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Dinkelsbühl regional

„original, regional, bewusst, nachhaltig"

Die Stadt Dinkelsbühl stellt jeden Monat ein Produkt in den Mittelpunkt 

 

 

„Mit dieser Kampagne wollen wir unseren Produkten die Wertschätzung geben, die sie verdienen. Wir sind stolz auf unsere vielfältigen Kulturgüter wie Musik und Theater und auf unsere historische Stadtstruktur mit Mauern, Türmen und Toren. Aber auch regionale Lebensmittel und Handwerk prägen unsere Stadt", erläutert Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, dass jedes Monat unter dem Motto „original, regional, bewusst, nachhaltig" ein typisches Dinkelsbühl-Produkt in den Mittelpunkt von Veranstaltungen der Stadt und anderen Akteuren gestellt wird.

 

Netzwerken und Bewusstsein für die Heimat stärken

„Viele Akteure von der Stadtverwaltung, über Privatpersonen, Gewerbetreibende, Schulen und Experten engagieren sich bei ‚Dinkelsbühl regional‘. Es gibt viele Anfragen dabei sein zu wollen. Es entsteht ein großes Netzwerk und viele Synergieeffekte. Gemeinsam können wir ein Bewusstsein schaffen für unsere Heimatschätze, für ein Dinkelsbühl „original, regional, bewusst und nachhaltig", lädt Dr. Hammer viele weitere Akteure ein, die nächsten Monate auch mitzumachen. Folgende Produkte stehen im Mittelpunkt: Januar Streuobst/Apfel, Februar Holz, März Tourismus, April Handwerk, Mai Theater/Musik, Juni Acker/Wiese/Gärten, Juli Kinderzeche/Kinder, August Wasser, September Denkmal/Steine, Oktober, Nudeln/Ei & Co, November Fisch, Dezember Weihnachten.

 

Die passende Literatur

Die Stadtbibliothek hat extra für das Projekt eine neue Kategorie im OPAC-Katalog, mit dem Namen DKB regional, angelegt, unter der Sie Bücher passend zum jeweiligen Monatsthema finden.

 

Die Vitrine im Haus der Geschichte

Im Museum Haus der Geschichte - Von Krieg und Frieden gibt es jeden Monat eine toll eingerichtete Vitrine im Eingangsbereich passend zum Motto. 

Januar - Streuobst in und um Dinkelsbühl

Die Streuobstwiese an der Bleiche bietet im Frühling eine wunderschöne Blütenpracht.
Die Streuobstwiese im Stadtpark mit altem Baumbestand und vielfältiger Flora liegt direkt an der Stadtmauer.
Am 06. Januar 2020 fiel der Startschuss der Aktion "Baumpate werden".
Rüdiger Ammon bot in seinem Lebensmittelmarkt am Tag des Apfels zusammen mit Magdalena Wäger viel Wissenswertes zum Thema Apfel.
Beim "Streuobst-Kochkurs" gab es als "Schmankerl" für alle Besucher eine Führung durch die Streuobstwiesen Dinkelsbühls mit Magdalena und Claudia Wäger.

Im Januar steht Streuobst im Fokus. Insgesamt hat die Stadt ca. 2.000 bis 2.500 Obstbäume. Darunter befinden sich die verschiedensten Sorten, wie Apfel und Birne, Pflaume, Zwetschge, Kirsche, Mirabelle und Quitte.

Die Bäume befinden sich an der Bleiche, neben dem Rosengarten, am Oberen Stadtpark, im Neunmorgenweg, im Dahlienweg vom Holzsteg bis zum Seilgarten, vom Margeritenweg bis zum Gladiolenweg, am Oberen Walkweiherweg, im Bosackerweg, im Schelbuck, am Straßenrand der Crailsheimer Straße und dem Alten Postweg, an der Schuttdeponie, in Esbach und Ketschenweiler, Burgstall, Bernhardswend und Radwang.

„Die Streuobstflächen sind ein riesiger regionaler Schatz an Natur- und Kulturgut. Sie verwandeln Dinkelsbühl und seine Stadtteile in grüne und bunte Flächen und sind für Insekten und Vögel Lebensraum", gibt Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer den Bäumen Wertschätzung.

Baumpate werden

Im Frühjahr 2020 entsteht eine neue Streuobstwiese mit ca. 65 Obstbäumen in Dinkelsbühl. Am 06. Januar fand eine Informationsveranstaltung mit Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken und Florian Zech um 16 Uhr im kleinen Schrannensaal statt.

Und so geht´s: Patenschaftserklärung bei im Rathaus abgeben. 30 Euro für den Baum bezahlen und Patenurkunde erhalten. Im Frühjahr 2020 findet eine gemeinsame Baumpflanzaktion statt. Danach kümmern sich die Stadtgärtner drei Jahre lang um die Pflege des Baumes und bieten verschiedene Kurse zur Baumpflege an. Trägt der Baum die ersten Früchte, dürfen Sie sich an der Ernte erfreuen.

Erinnerungsbaum pflanzen

Der Streuobsthof Bucerius im Ortsteil Weidelbach bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Erinnerungsbaum für Verstorbene, als Geschenk zur Geburt oder für sonstige Anlässe zu pflanzen. Der Baum wird mit einer Erinnerungstafel markiert und Sie können Ihren Baum jederzeit besuchen. Auch wenn ihr Baum erst in Jahre später Früchte trägt, erhalten Sie bei der Pflanzung eine Obst-Flatrate. Das heißt, Sie können Tafelobst auf dem Hof zum halben Marktpreis erwerben.

Koch- und Backkurs rund um das Thema Streuobst

Am " Tag des Apfels" am 11.01.2020 fand in Dinkelsbühl ein Koch-und Backkurs in Kombination mit einer Streuobsterlebnisführung statt. Bei herrlichem Sonnenschein zeigte Claudia Wäger, zertifizierte Gästeführerin Streuobst und Gartenerlebnis Bayern, den Teilnehmern die winterlichen Reize der Streuobstwiesen vor den Toren Dinkelsbühls.
Der Rundgang führte durch eine Streuobstwiese mit einem wertvollen Altbestand an Obstbäumen, sowie über die städtische Streuobstwiese an der Neuen Promenade. Die Teilnehmer erfuhren viel Wissenswertes über den "ökologischen Hotspot" von Streuobst, als Lebensraum mit größter genetischer Vielfalt an Flora und Fauna. Die Gäste wurden während der Führung mit selbstgebackenem Apfelkuchen und Apfelpunsch verwöhnt. Die Teilnehmer waren von den bizarren Baumschönheiten in unmittelbarer Stadtnähe begeistert. Alle waren der Meinung, dass Streuobstwiesen auch in unserer Region als Erholung dienen.

Anschließend kochten die Teilnehmer zusammen mit Diätassistentin und zertifizierter Ernährungstherapeutin, Magdalena Wäger, ein 4-Gänge Menü. Bei ihren selbst erfassten Rezepten liegt ihr besonders die Regionalität, Saisonalität und die Verarbeitung von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln am Herzen. Das Menü wurde von Mostschaumsüppchen mit Apfelchips, Apfel-Zwiebel-Flammkuchen,Pastinaken-Karottenbratlinge mit heimisch geräucherter Forelle und Lauch-Birnensoße sowie einem halbgefrorenen Haselnusseis mit pochierter Birne bereichert. Um den Geschmack und die Vielfalt der alten Streuobstsorten für die Verarbeitung in der Küche nahe zu bringen, wurden viele küchentechnische und ernährungsphysiologische Tipps gegeben. 
Frau Wäger erwähnte besonders den erhöhten Gehalt von Ballaststoffen (Pektinen) und sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenolen) in Streuobst. Die Teilnehmer gingen mit viel Input und neuen Rezeptideen nachhause.

Apfel-Salz-Peeling und Apfelrezepte

Auch die Mitglieder des Citymarketings sind beim Projekt dabei. Den ganzen Januar liegt in manchen Schaufenstern Streuobst aus. „Staunen Sie, wenn Sie beim Juwelier Äpfel entdecken", verrät Citymanagerin Antje Krumbholz. Auch ein Geheimtipp von Citymarketing: Im Relaxans gibt es dem ganzen Januar ein spezielles „Apfel-Salz-Peeling", passend zum Thema Streuobst. Am Montag, den 13.01.2020 lädt der E-Center Ammon in der Luitpoldstraße 19 von 9 bis 18 Uhr zum Vorbeikommen, Probieren, Informieren und Rezeptideen am Informationsstand rund „Apfel und Ernährung" ein.

 

 

Februar - Ich und mein Holz

Das Dinkelsbühler Zeughaus zeigt Fachwerk aus dem Jahr 1500.
Die Mutschach lädt zum Erholen und Kraft tanken zwischen den Bäumen ein.
Dinkelsbühl ohne Fachwerk? Nicht vorzustellen! Die zahlreichen wunderschönen alten Häuser ziehen Einheimische und Touristen tagtäglich in ihren Bann.

Im Februar dreht sich in Dinkelsbühl alles um das Thema Holz

Ein Dinkelsbühl ohne Stadtwald, Stadtpark, wunderschönes Fachwerk und alter Promenade? Nicht vorzustellen! Das Dinkelsbühler Holz prägt die ehemalige Reichsstadt in Flair, Nutzen und Menschen. Im Februar geht es darum um „Holz aus Dinkelsbühl".

Der Dinkelsbühler Wald

Der Waldbesitz der Stadt Dinkelsbühl (533ha) und der Hospitalstiftung Dinkelsbühl (1165ha) befindet sich im südwestlichen Landkreis Ansbach und im angrenzenden Baden-Württemberg (Landkreis Aalen und Schwäbisch Hall). Die Wälder werden von zwei Revierleitern und drei Forstwirten betreut. Trotz schlechter Bodenbedingungen kann sich Dinkelsbühl an tollen Wäldern erfreuen. Die Böden bestehen zu 40 Prozent aus lehmigen Sanden, 34 Prozent Deck- und Schichtsanden über Ton, 19 Prozent Deck- und Schichtlehme über Ton und 7 Prozent strenge Tonböden. Damit sind sie durch geringe Wasserspeicherkapazität während Trockenphasen und durch Staunässe während der Durchfeuchtungsphase geprägt. Insbesondere bei der Fichte, die mit ihren flach verlaufenden Wurzeln die Tonschicht im Unterboden nicht durchwurzeln kann, ist dies ein Problem. Bei Stürmen entsteht eine hohe Schadholzmenge, da angerissene Bestände labiler gegen Stürme sowie auch gegen den Borkenkäfer, der das Waldinnenklima schädigt, sind. Deutlich wird dies an den Folgekosten durch Zaunbau, Pflanzung, Ausgrasen, sowie durch später notwendige Pflegeeingriffe.

Reaktionen auf den Klimawandel

Die Waldböden werden mit Totholz und Restholz durch Humus angereichert, der den Nährstoff- und Wasserhaushalt im Waldboden deutlich steigert. Nebenbei wird Kohlenstoffdioxid langfristig im Boden gebunden. Außerdem werden die bereits vorhandenen und klimastabilen Samenbäume bei der Holzernte erhalten. Gemäß den Vorgaben aus der Forsteinrichtung werden jährlich ca. 5 ha neue, klimatolerante Mischbauarten eingebracht. Der Klimawandel hat bereits durch Temperaturanstieg, Dürreperioden, Starkniederschläge, Stürme sowie Insekten-befall bereits zu schweren Schäden in der Pflanzenkultur geführt. Jegliche gegenwärtige waldbaulichen Maßnahmen dienen dazu, den zu erwartenden Gefährdungen frühzeitig, aktiv und besonnen entgegen zu wirken.

Die Seele BAUMeln lassen

Im Naherholungsgebiet Mutschach kann man Ruhe und Kraft tanken und einfach einmal abschalten. Beim Touristik Service gibt es einen entsprechenden Plan mit Rad- und Wandertouren.

Häuserschmuck aus Holz – Fachwerk in Dinkelsbühl

Die Fachwerkbauweise war im Mittelalter und dem Übergang zur Neuzeit weit verbreitet, so auch in Dinkelsbühl. Vorteil waren die Baustoffe, da Holz und Lehm dominierten. Im Gegensatz zur Massivbauweise ist der Fachwerkbau eine Art der Skelettbauweise. Der Name stammt vom „Gefache" welches die raumschließende Füllung des Skeletts, also die Wandbildung aus Weidengeflecht mit Lehm „verschmiert" (altdeutsch „beschissen") bezeichnet. Man 3unterscheidet zeitlich zwischen zwei Bauformen, dem Ständergeschossbau und dem Stockwerkbau. Erstere wird gekennzeichnet durch durchgängigen „Ständer" (horizontale, tragende Balken). Dies erlaubte maximal zwei geschossige Häuser und ist deswegen der Vorläufer des Stockwerkbaus. Dieser wiederum ist gekennzeichnet durch einen meist gemauerten Sockel im Erdgeschoss und dann in sich geschlossene Stockwerkseinheiten. Das wohl älteste noch existierende Fachwerkhaus in Dinkelsbühl steht in der Nördlinger Straße 35. Der Übergang von der einen zur anderen Bauart ist fließend wird aber meist um das Jahr 1500 angesetzt (sichtbar an den Fachwerken der Jugendherberge und des Kinderzech-Zeughauses). Damit einhergehend ist auch eine Änderung der Stilistik, des in Dinkelsbühl vorkommenden Fachwerks. Wurde vor 1500 meist im sogenannten „Alemannischen-Stil" gebaut, der sich unter anderem durch weiter voneinander entfernte Ständer auszeichnet und deswegen einen doppelten Rähm (rahmendes Holz über den Ständern) benötigte, kommt an der Wende zur Neuzeit der fränkische Fachwerkstil zum Tragen. Dessen Einflüsse waren aber auch schon früher zu bemerken. Der fränkische Stil zeichnet sich durch engere Ständer aus, weswegen der doppelte Rähm nicht mehr benötigt wurde. Im Übergang zum 16. Jahrhundert wurden dann auch künstlerische Elemente immer wichtiger, hier bildet das „Deutsche Haus" das wohl überregional bedeutendste Beispiel.

 

Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Holz

Schreiner und Zimmerer in Dinkelsbühl

Die Berufsschule Dinkelsbühl lädt am Donnerstag, 20.02.20 um 16:30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über den Beruf des Schreiners und des Zimmerers ein. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und schließt mit der Gesellenprüfung ab. Die Berufsausbildung findet im ersten Lehrjahr im Berufsgrundschuljahr (BGJ) statt. Der Unterricht im BGJ unterscheidet sich von dem Unterricht an allgemeinbildenden Schulen dadurch, dass die Schüler in der Zimmererwerkstatt oder in der Schreinerei sowie im Großraumbüro an der Berufsschule „lernen". Die Berufsausbildung im zweiten und dritten Lehrjahr findet dann zu 80 Prozent im Betrieb und 20 Prozent an der Berufsschule statt. Anmeldung zur Informationsveranstaltung im Sekretariat unter Tel 09851 58972-0 oder per Email an verwaltung@bs-dkb.de.

„Gehölzschnitt richtig gemacht" – Baumschneidekurs der Baumschule Engelhardt

Am Samstag, 15.02.2020 bietet die Baumschule Engelhardt in Weidelbach von 9.30 bis 16 Uhr einen Baumschneidekurs an. Die Seminargebühr beträgt 15 Euro (inklusive Mittagessen). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter Tel. 09857502.

„Streuobstwiesen im Winterzauber"

Von Menschenhand gestaltet, von der Natur erobert

Entdecken Sie mit Claudia Wäger (zertifizierte Gästeführerin Streuobst und Gartenerlebnis Bayern) bei einem Spaziergang die Schönheit und Vielfalt heimische Obstbaumschätze vor den Toren Dinkelsbühls. Termin der Führung: Sonntag 09.02.2020. Beginn 14.00 Uhr, Dauer: ca. 90 Minuten. Unkostenbeitrag 5 Euro pro Teilnehmer. Treffpunkt: Hans-von-Raumer Mittelschule Wörterstr. 12 91550 Dinkelsbühl (Parkplätze sind vor dem Schulzentrum der Mittelschule vorhanden). Die Führung endet am Rothenburger Weiher, Wegstrecke ca. 2,00 km. Anmeldung bei Claudia Wäger Tel. 01522/3582330 Email: claudia.waeger(@)gmx.de.

Waldführung mit Förster Hermann Benninger

Hermann Benninger bietet am Sa, 29.02.2020 um 14 Uhr eine Führung durch den Wald an. Themen sind der Wald als unverzichtbares Naturgut und die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt. Benninger stellt die Forstverwaltung Dinkelsbühl vor, stellt die Ergebnisse der Forsteinrichtungen dar und erklärt die Arbeit der Förster. Treffpunkt ist am Rathaus in Wört. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Führung dauert ca. zwei Stunden. Anmeldung unter Tel. 0170 9060350.

Netzwerken und Bewusstsein für die Heimat stärken

„Viele Akteure von der Stadtverwaltung, über Privatpersonen, Gewerbetreibende, Schulen und Experten engagieren sich bei ‚Dinkelsbühl regional‘. Es gibt viele Anfragen dabei sein zu wollen. Es entsteht ein großes Netzwerk und viele Synergieeffekte. Gemeinsam können wir ein Bewusstsein schaffen für unsere Heimatschätze, für ein Dinkelsbühl „original, regional, bewusst und nachhaltig", lädt Dr. Hammer viele weitere Akteure ein, die nächsten Monate auch mitzumachen. Folgende Produkte stehen im Mittelpunkt: Januar Streuobst/Apfel, Februar Holz, März Tourismus, April Handwerk, Mai Theater/Musik, Juni Acker/Wiese/Gärten, Juli Kinderzeche/Kinder, August Wasser, September Denkmal/Steine, Oktober, Nudeln/Ei & Co, November Fisch, Dezember Weihnachten.

März - die Gästeführer der Stadt

Bei der Grünen Führung zeigt die zertifizierte Gästeführerin Gartenerlebnis Bayern, Claudia Wäger, den Pflanzenzauber um Dinkelsbühl, egal zu welcher Jahreszeit.
Bei der Hexenführung zeigen die Gästeführern die Gewölbekeller unter dem Haus der Geschichte und führen an die Stellen, an denen die Hexen früher gefoltert und gerichtet wurden.

In Dinkelsbühl, um Dinkelsbühl und um Dinkelsbühl herum

Im März stehen die Gästeführer der „Schönsten Altstadt Deutschlands (laut Focus)“ im Fokus der Öffentlichkeitskampagne „Dinkelsbühl Regional“. Der Tourismus in Dinkelsbühl boomt. Die täglichen Führungen durch die historische Altstadt erfreuen sich mehr Besuchern denn je und der Touristik Service ist mitten in der Ausbildung der neuen Gästeführer. Nicht nur die Gästeführer, sondern auch steinerne Geschichtszeugen erzählen von längst vergangenen Zeiten, dennoch ist die Stadt alles andere als ein Museum. Dinkelsbühl, das ist ein Spaziergang im Grünen rund um die alten Befestigungsanlagen, auf der Suche nach dem „Mauergeist“ oder ein Besuch im Wörnitz-Strandbad, einem der letzten Flussbäder in Bayern. Im Zeughaus der Kinderzeche, ein einzigartiges, begehbares Magazin erleben Sie die Kinderzeche hautnah. Das „Haus der Geschichte – von Krieg und Frieden“ erzählt von 800 Jahre Reichsstadtgeschichte. Gästeführungen in Dinkelsbühl Nicht nur die Übernachtungszahlen in Dinkelsbühl steigen, sondern auch die Anzahl der unter-schiedlichen Stadtführungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Jahr 2019 wurden 2.967 entweder zu Fuß oder per Planwagen durch die Stadt geführt. Die meisten Führungen wurden in den Monaten Mai, September und Dezember durchgeführt. Im Dezember nutzen viele Gruppen den Besuch auf dem Weihnachtsmarkt um auch die Stadt kennenzulernen. Im Mai und im September sind es hauptsächlich Betriebs- und Vereinsausflüge, welche in diesen Monaten Ihre Jahresfahrt abhalten. Neben der klassischen Stadtführung bietet der Touristik Service auch zahlreiche Themenführungen wie eine Hexenführung oder eine Führung durch das Haus der Geschichte an. Im Jahr 2020 wird eine weitere Themenführung rund um das Thema Bier angeboten. Um der steigenden Zahl an Führungsanfragen gerecht zu werden, wurden ab 15. Februar auch wieder neue Gästeführer geschult um das bisherige Team zu unterstützen. Aber nicht nur die bestellten Gruppenführungen erfreuen sich immer größer Beliebtheit sondern auch die täglich angebotenen Individualführungen am Münster St. Georg. Ab Mai wird eine dritte tägliche Führung in den Abendstunden angeboten. „Das Reiseverhalten der Gäste hat sich verändert, da viele Individualgäste in Dinkelsbühl übernachten, kommen diese später in der Stadt an. Um diesem Verhalten gerecht zu werden ist eine spätere Führung nötig“, so Philip Schürlein, Leiter des Amts für Tourismus und Kultur.

 

Neues Angebot

Hexen, Hexer, Teufelsbanner

Diese Führung nimmt die Teilnehmer mit auf eine Reise in die frühe Neuzeit. Sie erläutert die Hintergründe der Hexenverfolgung und führt zu den Orten der Gerichtsbarkeit in der ehemaligen Reichsstadt.

Sagen und Geschichten

Begleiten Sie einen Stadtsoldaten oder eine Marketenderin bei ihrem Gang durch die Altstadt und erfahren Sie die Geschichten über Dinkelsbühl, die nicht in den Büchern und Reiseführern zu lesen sind. Ein kleiner Trunk darf natürlich nicht fehlen.

Ausgezehrt und Ausgepresst - Der 30-Jährige Krieg in Dinkelsbühl

Während des 30-jährigen Kriegs hat ganz Europa gelitten. Was die Menschen in dieser Zeit in Dinkelsbühl durchlebt haben, erfahren Sie bei einem Rundgang durch die Altstadt zu Originalschauplätzen von dem Verein Getreuen des Königs Gustav Adolf.

Kombinierte Führung

Stadtführung und Museumsbesuch im Haus der Geschichte Dinkelsbühl - von Krieg und Frieden. Das Wechselspiel zwischen Altstadt und Museum ergibt eine reizvolle Führung zu den Sehenswürdigkeiten Dinkelsbühls.

Historische Bierführung

Entdecken Sie die Altstadt auf den Spuren der Braukunst und erfahren Sie, wie dieses alte Handwerk noch heute das Leben der Stadt prägt.

Grüne Führung

Rund um die historische Stadtmauer zieht sich ein Grüngürtel. Früher Teil der Wehranlagen der Stadt, heute Park und ehemaliges Landesgartenschau-Gelände. Auch die Besonderheiten der vielfältigen Botanik werden bei der Grünen Führung hervor gehoben.

 

Start der Reihe „Mein Lieblingsort“

Ab März verraten die Dinkelsbühler Gästeführer auf der Homepage des Touristik Service und auf den Sozialen Medien nach und nach ihre Lieblingsplätze in Dinkelsbühl. Geheime Ecken, die schönsten Plätze der Stadt und Orte zum Entspannen: Dinkelsbühl hat allerhand zu bieten. Die Bilder und Videos finden Sie unter www.touristik-dinkelsbuehl.de und auf der Facebook und Instagram Seite des Touristik Service. Neben den Klassiker, wie dem Rothenburger Weiher, sind auch Flecken dabei, die man nicht auf den ersten Blick wahrnimmt, wie beispielsweise das Brezenfenster des Münster St. Georg.