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„Wichtiger Lotse“

Dinkelsbühl 14.11.14 / Ein Telefon, ein Computer und ein wenig Mobiliar sind in zwei Zimmern im hinteren Bereich des Hauses in der Nördlinger Straße 46 untergebracht – nicht viel Luxus, aber für viele Bürgerinnen und Bürger doch eine - vielleicht sogar die entscheidende - Stelle für ihre Fragen, nicht selten in Notlagen ihres Lebens. Die Rede ist von der Geschäftsstelle des Sozialverbands VdK in Dinkelsbühl.

Geschäftsstelle bereits seit 1947
Den Hauptsitz hat der VdK- Kreisverband in Ansbach. Dinkelsbühl ist neben Feuchtwangen und Rothenburg eine von drei Außensprechstellen; bereits seit Beginn an im Jahr 1947. Jeden Dienstag und jeden zweiten Donnerstag im Monat von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr ist die Einrichtung in der Nördlinger Straße Anlaufstelle für jegliche Rechtsfragen zu Rente, Krankenversicherung, Reha, Pflege, Arbeitslosengeld, Hartz IV, Berufserkrankung, Arbeitsunfälle, etc. - sprich bei allen Anliegen zur Sozialgesetzgebung

Dr. Hammer besuchte Geschäftsstelle
Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer besuchte in Begleitung von Heinz Feeß, der im Rathaus für Soziales und Rente zuständig ist, vergangene Woche diese Geschäftsstelle. Die beiden Herren tauschten sich mit dem Kreisvorsitzenden Hermann Ammon und dem Kreisgeschäftsführer Markus Schubert sowie Vertretern des Ortsverbands über das breite Beratungsangebot der Einrichtung aus.
Breites Beratungsangebot – VdK ist „Lotse“

„Mittlerweile handelt es sich bei den Anliegen der Bürgerinnen und Bürgern um sehr komplexe Fälle“, erläuterte Schubert. „Die Beratungssuchenden kommen mit einer Anfrage, z.B. einem medizinischen Hinweis ihres Arztes und im Laufe der Beratung stellt sich heraus, dass der Fall weitaus komplexer ist und ins Betreuungs- und Arbeitsrecht greift. Oft können wird nicht alles lösen, aber wir können helfen zu lösen“ „Der VdK ist hierbei `Lotse`“ beschreibt Willi Piott vom Ortsverband die Möglichkeit, dass der VdK bei der Rechtsberatung alle mit dem Fall zusammenhängenden Fragen erörtert und dann an die zuständigen Stellen weiterleitet. Dass viele Angst vor Beratungseinrichtungen und vor dem Papier haben, das weiß auch Heinz Feeß. Der VdK hat als alteingesessener Ortsverband hier einen „extremen Vertrauensvorschuss“, so Piott. „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, formulierte Kreisvorsitzender Ammon die Philosophie des VdK. Mittlerweile sind 7,2 % der Landkreis-Bevölkerung VdK-Mitglieder, zur Zeit 15.600, was sicherlich auch auf der Tatsache beruht, dass die Menschen immer älter werden und es dadurch mehr Pflegefälle gibt und auch der Aufgabenbereich unseres Sozialverbands steigt, so Ammon. Für Dr. Hammer sind soziale Beratungseinrichtungen wie der VdK für das Wohl der Bevölkerung und letztendlich der Stadt entscheidend, denn bei aller wirtschaftlichen Entwicklung ist „am Nachhaltigsten und am Befriedigendsten das Lösen von Einzelschicksalen“.
VdK auch Sozialpolitik und „Lebendige Gemeinschaft“

Bei dem Besuch wurde neben der Aufgabe der Rechtsberatung auch kurz darauf eingegangen, dass die Sozialpolitik, die v.a. die Kreis- und Landesverbände machen, eine weitere Säule des VdKs sind. Und nicht zu vergessen die Säule „Lebendige Gemeinschaft“ des VdK mit gemeinsamen Veranstaltungen, Ausflügen und Aktivitäten.