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Botschaft an Berlin: Umsetzung der B25 Ostumfahrung in Dinkelsbühl muss kommen!

Dinkelsbühl 30.09.14/ Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer hat den verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ulrich Lange (CSU) aus Nördlingen zu einem Informationsgespräch ins Dinkelsbühler Rathaus eingeladen. Bei dem Gesprächstermin mit Oberbürgermeister Dr. Hammer und zwei Abteilungsleitern der städtischen Verwaltung wurde das Thema „Ostumfahrung“ besprochen, für die sich Dinkelsbühl Unterstützung aus Berlin erhofft.

Den Gesprächseinstieg bildete der Bürgerentscheid zur B25 vom September 2009, mit dem klaren Votum für die sog. „Ostumfahrung“ Dinkelsbühls. Nach zeitlichen Verzögerungen, bedingt durch eine ausführliche Prüfung durch den Obersten Rechnungshof und das lange Warten auf den sog. „Gesehenvermerk“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, konnte das Staatliche Bauamt Ansbach mittlerweile Ende August diesen Jahres das Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Mittelfranken beantragen.

Oberbürgermeister Dr. Hammer betonte dabei die Notwendigkeit, dass das Vorhaben unbedingt in der sog. ersten Dringlichkeitsstufe des Bundesverkehrswegeplanes verbleibt. „Nachdem mittlerweile die Umfahrung von Waller-stein fertiggestellt und in Kürze die Arbeiten für eine Umfahrung von Fremdingen beginnen, ist es an der Zeit, dass es endlich auch in Dinkelsbühl weiter geht“ so Oberbürgermeister Dr. Hammer. „Bald haben wir eine hervorragend ausgebaute Verbindung von Augsburg her kommend – größtenteils mehrspurig und mit zahlreichen Umgehungen – dies darf jetzt nicht vor Dinkelsbühl enden. Dinkelsbühl darf kein Nadelöhr bleiben“ so Oberbürgermeister Dr. Hammer, der in diesem Zusammenhang auch auf die täglich zu den Stoßzeiten zu erlebenden Verkehrsprobleme und Stauungen auf der Dinkelsbühler Ortsdurchfahrt verweist, die sich „natürlich durch den guten Ausbau der Straßenverbindung von Süden kommend bis an die schwäbisch-fränkische Grenze weiter verschärfen werden, solange in Dinkelsbühl keine Umfahrung gebaut worden ist.“

MdB Ulrich Lange sagte hier seine volle Unterstützung als verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu. Er bezeichnete den Bau der Dinkelsbühler Ostumfahrung als „logische Konsequenz und Fortführung der bereits auf schwäbischer Seite getätigten Baumaßnahmen und als Schaffung einer wichtigen Wirtschaftstrasse zur Verbesserung der Infrastruktur und für die weitere Entwicklung und das Wachstum im ländlichen Raum.“ Er wolle sich einsetzen, um das Projekt auf den politischen Ebenen entsprechend begleiten und die Region weiter voranbringen zu können. MdB Lange sprach in diesem Zusammenhang von einem sog. „überregionalen Verkehrsnetz und der Schaffung einer schnellen und leistungsfähigen Straßenverbindung zwischen Augsburg und Würzburg.“

Hinsichtlich Perspektive und Realisierung der Ostumfahrung teilte er Folgendes mit: „Die Dinkelsbühler Ostumfahrung steht derzeit im Investitionsrahmenplan (IRP) 2011-2015 in der Kategorie D. Ein neuer IRP wird voraussichtlich 2016/2017 aufgestellt werden, wiederum für 5 Jahre, sodass man bei bestehendem Baurecht der Realisierung wieder einen Schritt näher kommt.“