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Rund 230 Fahrausweise für Schüler

Dinkelsbühl 29.08.14/ Monika Kelm, Mitarbeiterin der Stadtwerke Dinkelsbühl, sorgt dafür, dass alle Kinder in der Schule ankommen und ist dabei nie vor Ort. Wie geht das? Frau Kelm arbeitet seit 28 Jahren bei den Stadtwerken im Bereich „ÖPNV-Fahrplanauskunft / Bäder / Rechnungswesen Hospitalstiftung". Und während die Kinder noch ganz entspannt die letzten Ferienwochen genießen, sortiert Frau Kelm Liste für Liste, schaut Tabellen durch, vergleicht Daten, schreibt Mails und telefoniert, damit am Schuljahresbeginn auch jeder Dinkelsbühler Schüler der im direkten Stadtgebiet wohnhaft ist und auf den Bus angewiesen ist, einen Fahrausweis bzw. eine gültige Wertmarke hat.

Auch Helga Büttner, Mitarbeiterin im Hauptamt der Stadt Dinkelsbühl sitzt im Rathaus über solchen Listen und Tabellen, da sie für das Umland von Dinkelsbühl zuständig ist und dafür sorgt, dass die Fahrausweise und Wertmarken für die Schüler der umliegenden Ortschaften vom ABO-Center Nürnberg richtig geliefert werden.

Für das Gymnasium, Wirtschaftsschule und Förderschule ist das Landratsamt Ansbach zuständig, da dies der Kostenträger ist.

Immer kurz vor der Kinderzeche schicken den beiden Damen die Grundschule, die Mittelschule und die Grundschule Segringen die vorläufigen Zahlen und Namen der Schüler, die im nächsten Schuljahr auf die entsprechende Schule gehen und zur kostenfreien Beförderung berechtigt wären. Rund 230 Dinkelsbühler Schüler der Grundschule, Mittelschule und Grundschule Segringen werden im nächsten Schuljahr ihren Schulweg wieder mit dem Bus bestreiten. Die Stadt Dinkelsbühl stellt ihnen Fahrausweise zur Verfügung, mit denen sie die Schulbusse der ortsansässigen Fuhrunternehmen kostenlos nutzen können. Eine kostenlose Beförderung mit der Stadtbuslinie (Tarifstufe S/F) erhalten jedoch nur die Kinder, die z.B. Ihren Hauptwohnsitz in Dinkelsbühl haben, in einem der Wohngebiete Schelbuck, Nordhang, Südhang, Grillenbuck, Viertel an der Wassertrüdinger Straße und einem Teilabschnitt der Luitpoldstraße wohnen also die B25 überqueren müssen und in den Ortsteilen der Stadt Dinkelsbühl wohnhaft sind.

Von den ersten Klassen, die ab 16. September an den Grundschulen in Dinkelsbühl unterrichtet werden, sind es ca. 45 Schüler die mit dem Bus zur Schule gefahren werden müssen. Für diese Kinder ist in den ersten Tagen das Busfahren oft eine größere Herausforderung, als der eigentliche Schulablauf. Es dauert eine Weile, bis die Kinder im ff wissen, welcher Bus der ihrige ist und wann der wo genau abfährt. Bei aller Unsicherheit ist es umso besser, dass das mit dem Fahrausweis geklärt ist und sie diesen von Anfang an in der Hand halten können – dank der Arbeit von Frau Kelm und Frau Büttner.