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Besondere Land-Erlebnisse für Dinkelsbühls Einheimische und Gäste durch besondere Ausbildung

Städtetourismus dank Landwirtschaftsamt mit -schule

Dinkelsbühl 24.06.15 / Immer mehr gehört zu einem perfekten Urlaub oder auch zu einem gelungenen Vereins- oder Betriebsausflug der kulinarische Genuss in besonderer Atmosphäre dazu. Der Touristik Service Dinkelsbühl bietet unter der Rubrik „Erlebnisgastronomie“ vom Ratsherrenmenü über die Bierprobe bis hin zu Abendessen mit Begrüßung des Nachtwächters ein breites Programm an. Dabei finden die kulinarischen Aktionen nicht nur in der „Schönsten Altstadt Deutschlands (FOCUS)“, sondern auch im schönen Umland Dinkelsbühls statt – wie das Beispiel „Grafenmichelhof“ zeigt.

Familie Joas aus dem Dinkelsbühler Ortsteil Oberwinstetten hat sich mit ihrem „Grafenmichelhof“ auf „Verköstigungen am Bauernhof“ spezialisiert. So ist der „Hitzplaatz“, „ein fränkisches Schmankerl aus dem heißen Brotbackofen, eine kulinarische Entdeckung. Ideal in geselliger Runde“ (Zitat Touristik Service Dinkelsbühl). Der Grafenmichelhof war und ist schon immer aktiv im Bereich der Direktvermarktung (Brot vom hofeigenen Getreide, Hofladen mit Einkaufen auf dem Bauernhof, Fränkische Moststraße, RegioApp, Regionalbuffet u.a. mit Regionaler Genusskiste, Ländliche Gästeführer, …).

Aus- und Weiterbildung für eine Erwerbskombination
Der Terminkalender von Susanne Vaas, der Juniorchefin des Grafenmichelhofs, ist nie leer: neben dem Hitzplaatzessen in den Sommermonaten, bietet die 43-jährige Backkurse für die Freizeitgruppe der Offenen Behindertenarbeit an, schult gemeinsam mit ihrer Mutter die Teilnehmer des Dinkelsbühler VHS-Kurses „Brotbacken“ und der Grafenmichelhof ist Programmpunkt im Dinkelsbühler Ferienprogramm. Dabei lag Frau Vaas die Aus- und Weiterbildung immer ganz besonders am Herzen. Den Grundstein hat sie mit ihrer Ausbildung im Bereich Hauswirtschaft an der Landwirtschaftsschule gelegt. Damals war sie eine der ersten jungen Frauen im ländlichen Raum, die den Studiengang Hauswirtschaft an der Schule besuchte. „Die Schule konnte ich damals in Teilzeit während meiner Elternzeit als Krankenschwester besuchen. Wenn es in Dinkelsbühl keine Außenstelle geben würde, hätte ich damals wahrscheinlich nicht den Schritt in die Betriebsnachfolge der Direktvermarktung gewagt,“ berichtet Frau Vaas glücklich über die Tatsache, dass es das Landwirtschaftsamt mit Schule im nur knapp 5 km entfernten Dinkelsbühl gibt. „Die Ausbildung erfreut sich derzeit starker Nachfrage“, berichtet Wolfgang Kerwagen (Bereichsleiter Landwirtschaft am Amt für Landwirtschaft und Forsten Ansbach). Dessen Vorgänger Alexander Küßwetter ist stolz, dass sich das zu Beginn eher umstrittene Schulkonzept so gut entwickelt hat.

Eine der ersten Absolventin ist Susanne Vaas auch beim „Bayerischen Wirtebrief“. Der Brief belegt den Besuch und erfolgreichen Abschluss einer erst 2013 aufgelegten Seminarreihe des Hotel- und Gaststättenverbands Bayern in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium. Grundlage war die Qualifizierungsmaßnahme „Einstieg in die Bauernhofgastronomie“ für landwirtschaftliche Unternehmen in Bayern. Im Landkreis Ansbach haben nur zwei Teilnehmer die betriebswirtschaftliche Fortbildung letztes Jahr abgeschlossen. „Laufende Fortbildungen auch im Bereich des Backens geben mir immer wieder neue Impulse und Ideen. Wenn Gästegruppen zu uns auf den Hof kommen – rund 60 Gruppen jeden Sommer – dann fragen diese ‚gibt es was Neues?‘“, schmunzelt Frau Vaas. Im Grafenmichelhof hilft die ganze Familie mit Seniors Joas, Juniors Vaas und den drei Kinder im Teenageralter samt Verwandtschaft mit. Ergänzt wird das Personal durch vier 450-Euro-Kräfte, die auch vom Fach sind, wie etwa eine Bäckereifachverkäuferin und zwei Saisonkräfte.

Besuch der Stadt und der Behörde
Eine kleine Delegation der Stadt Dinkelsbühl und des Landwirtschaftsamts konnte sich nun diese Woche bei einer kleinen Betriebsbesichtigung und einer kleinen kulinarischen Gesprächsrunde im Grafenmichelhof selbst davon überzeugen, wie professionell und engagiert Familie Joas-Vaas den Betrieb führt und die Gästebewirtung managet. „Wir sind sehr froh, dass es das Amt und die Schule in Dinkelsbühl gibt“, so Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer. „Und wir sind froh, dass wir unseren Touristen den Grafenmichelhof als Ausflugsziel anbieten können - ob per PKW, in der Busgruppe oder bei einer Wanderung,“ ergänzt Günter Schürlein (Leiter des Touristik Service Dinkelsbühl).

Susanne Vaas (l.) und ihre Mutter Elfriede Joas (4.vl.) ließen Wolfgang Kerwagen (Bereichsleiter Landwirtschaft am Amt für Landwirtschaft und Forsten Ansbach, 3.v.l.), dessen Vorgänger Alexander Küßwetter (r.), Adelheid Meier (Ansprechpartnerin f. Di
Susanne Vaas (l.) und ihre Mutter Elfriede Joas (4.vl.) ließen Wolfgang Kerwagen (Bereichsleiter Landwirtschaft am Amt für Landwirtschaft und Forsten Ansbach, 3.v.l.), dessen Vorgänger Alexander Küßwetter (r.), Adelheid Meier (Ansprechpartnerin f. Direktvermarktung und Bäuerl. Gastronomie am AELF) sowie Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und Günter Schürlein (Leiter des Touristik Service) im Rahmen einer kleinen Betriebsbesichtigung des Grafenmichelhofs selbst einmal das Hitzplaatz-Backen ausprobieren.
Susanne Vaas zeigte Günter Schürlein (Leiter des Touristik Service, l.), Wolfgang Kerwagen (Bereichsleiter Landwirtschaft am Amt für Landwirtschaft und Forsten Ansbach, 3.v.l.), dessen Vorgänger Alexander Küßwetter (2.v.l.) und Oberbürgermeister Dr
Susanne Vaas zeigte Günter Schürlein (Leiter des Touristik Service, l.), Wolfgang Kerwagen (Bereichsleiter Landwirtschaft am Amt für Landwirtschaft und Forsten Ansbach, 3.v.l.), dessen Vorgänger Alexander Küßwetter (2.v.l.) und Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer den Hofladen.