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Jahresbilanz 2014: Bestmarken bei den Übernachtungen

Dinkelsbühl, Januar 2015 / Seit Kurzem liegen die touristischen Zahlen für die Monate Januar bis November 2014 vom statistischen Landesamt vor. Sie bestätigen einen Trend, der ‚gefühlt‘ bei den Verantwortlichen schon vorlag: gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Übernachtungen um 25,8 Prozent, die Gästeankünfte sogar um 30,6 Prozent. Das heißt, es kommen mehr Besucher in der Stadt an, sie bleiben jedoch nicht mehr so lange. Dies entspricht ganz dem Urlaubsverhalten vieler Menschen, die lieber einmal öfter spontan verreisen, dafür den Jahresurlaub kürzen. Ein Einbruch bei den Dezemberzahlen ist im Übrigen nicht zu befürchten, der Weihnachtsmarkt im Spitalhof bewies einmal mehr seine Anziehungskraft und auch über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel war Dinkelsbühl gut gebucht (s. dazu den Abschnitt unten).

Woran liegt’s, dass Dinkelsbühl im gesamten Gebiet „Romantisches Franken“, das eine Steigerungsrate von 1,8 Prozent aufweist, so weit vorne liegt? Zum einen, so Verkehrsdirektor Günter Schürlein, gibt es beständig Verbesserungen in den Hotels. Beispielsweise haben Haus  Appelberg und Goldenes Lamm renoviert oder erweitert, beim Hezelhof kamen mit dem Hotel „Luise“ in der Steingasse sogar noch ein ganzes Haus mit 30 Betten hinzu. Andere Hotels wie das „Deutsche Haus“ hatten im vergangenen Jahr erstmals auch in den Monaten Januar und Februar geöffnet.

Zum anderen tragen Touristik Service und Haus der Geschichte mit ihrem Angebot und professionellem Service Sorge, dass sich die Gäste in der Stadt wohlfühlen und Dinkelsbühl von der besten Seite erleben. Mittlerweile gibt es täglich mindestens eine Stadtführung als Einladung an Individualgäste, sich intensiver mit der Geschichte und den Geschichten aus der Stadt zu befassen. Außerdem wurden 2014 über 1.400 Führungen für Gästegruppen vermittelt. Das Programm wurde durch Themenführungen zur Hexenverfolgung und zum reichsstädtischen Gerichtswesen erweitert, die gut ankommen.
Um die Gäste qualifiziert zu betreuen, wurden neue Gästeführer ausgebildet und nach bestandener

Prüfung ins Team aufgenommen.  So kommt es praktisch nie vor, dass Gruppenführungen, zu welchem Termin und welcher Uhrzeit auch immer, nicht durchgeführt werden können. An 365 Tagen im Jahr ist überdies die Tourist-Information geöffnet, wo Fachpersonal dafür sorgt, dass nahezu keine Frage ungelöst oder Gästewünsche unerfüllt bleiben.

Das Jahresthema 2014 „Dornröschen wach geküsst“ warf einen Blick zurück auf die Anfänge des Tourismus, rückte aber auch die aktuelle Künstlerszene in den Focus. Und schließlich kürte das Magazin Focus die Dinkelsbühler Altstadt zur schönsten überhaupt in Deutschland. Ein Geheimtipp und „Zeitreiseziel“, meinte die Redaktion. Dies bewog offenbar auch viele Leser zu einem Kurztrip nach Dinkelsbühl.

Neben dem Stadtbild ist es aber die Gästebetreuung, davon ist Verkehrsdirektor Schürlein überzeugt, die das große Plus ausmacht. Dazu gehören Arrangements zu Ostern, zur Kinderzeche und Weihnachten genauso wie Angebote das Jahr über, wenn Kulinarisches aufgetischt wird und Solotrompeter, Marketenderin und Nachtwächter die Gäste begrüßen.

Alle Jahre wieder: Gemeinsames Feiern in Hotels und Gasthöfen mit dem Touristik Service

Seit über 30 Jahren lässt es sich Günter Schürlein, damals noch Mitarbeiter im städtischen Verkehrsamt, mittlerweile Verkehrsdirektor beim Touristik Service Dinkelsbühl, nicht nehmen, an Heiligabend sowie an Neujahr persönlich durch die Hotels und Gasthöfe zu gehen und den Gästen frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr zu wünschen.  „Der schönste Weihnachtsabend seit langem“, dieser Meinung war nicht nur Johann Schulz aus Weimar, der die Festtage in Dinkelsbühl verbracht hat. Außer ihm hatten gut 120 Gäste das Weihnachtsprogramm des TSD gebucht und sie bescheinigten den Verantwortlichen eine „sehr gute Arbeit“.

„Warten auf den Weihnachtsmann“ heißt es am Heiligen Abend; und der Weihnachtsmann erscheint tatsächlich zusammen mit den Bläserbuben der Dinkelsbühler Knabenkapelle und einem Jungen oder Mädchen, die sich von den Geschenken und Schleckereien zuhause losreißen und die Gäste mit einem weihnachtlichen Gedicht erfreuen. In einer kurzen Ansprache nahm Verkehrsdirektor Schürlein Bezug auf Christoph von Schmid, den Kinderfreund, und damit auf Dinkelsbühls Bestimmung zur „Stadt der Kinder“, aber auch auf Not und Elend, das Kinder in den Krisengebieten der Welt erdulden müssen. Zur Weihnachtsüberraschung gehören noch Geschenke für einen jeden – in diesem Jahr ein Handtuch mit dem Logo der Stadt. Überrascht und berührt sind die Gäste auch, weil so viele junge Menschen bereit sind, an den Feiertagen für sie da zu sein. Denn an Neujahr sind die Bläserbuben und Verkehrsdirektor Schürlein wieder unterwegs, diesmal zusammen mit dem Nachtwächter, wünschen ein gutes Neues Jahr und den Gästen eine gute Heimreise.