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"Dinkelsbühl mit einer Vielfalt an 16 Sorten Bieren - da sollte man sein Bier getrunken haben"

Dinkelsbühl 23.04.2014/ Drei von weniger als einem Dutzend Brauereien des Landkreises Ansbach haben ihre Heimat in Dinkelsbühl (Weib`s Brauhaus, Stefansbräu-Dinkelbrauer und Hauf Bier) und die Stadt Dinkelsbühl hat den 23. April, den „Tag des Bieres“ zum Anlass genommen, dass sich die drei Brauereien am Dinkelsbühler Mittwochs-Wochenmarkttag gemeinsam vor dem Münster präsentiert haben. Neben dem ein oder anderen Schlückchen zu Probieren, waren die Rohstoffe wie Malz zu sehen, Schautafeln gaben Auskunft über den Brauprozess und die Braumeister standen den Besuchern des Wochenmarkts sowie auch den Touristen und Interessierten Rede und Antwort zum (Dinkelsbühler) Bier.

Traditionell steht in Deutschland der 23. April in jedem Jahr ganz im Zeichen des Bieres: Am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert. Seitdem gilt per Gesetz, dass in das Bier nur Wasser, Hopfen und Malz gehört. Und dieses älteste Lebensmittelgesetz der Welt schätzen auch die drei Dinkelsbühler Diplom-Braumeister. „Das Reinheitsgebot hat den Titel  ‚Weltkulturerbe‘ verdient,“ bekräftigt Stefan Klein von Stefansbräu. Bernd Hauf von Hauf-Biere ist auch überzeugt, dass es „etwas Reineres und Natürlicheres als Bier nicht gibt“.

Alle drei Dinkelsbühler Brauereien haben ihre eigene Nische gefunden. Hauf-Bier ist die größte und älteste Brauerei unter den Dreien mit einer Vielfalt von neun Sorten Bier. Sie hat ihren Vertriebsschwerpunkt in der Belieferung von Hotels, Gaststätten und Getränkemärkten. Und dank Hauf-Bier kann am „Heimatfest Die Kinderzeche“ auch „Heimat-Bier“ ausgeschenkt werden. Stefansbräu-Dinkelbrauer hat Stefan Klein 2008 gegründet und bezeichnet seine Brauerei auf de Wilhelmshöhe vor dem Stadttoren Dinkelsbühls als sehr flexibel. „Plopp, kling, zisch, ahh“ machen laut eigenen Werbeslogan seine Flaschen mit Bügelverschluss aus der Holztragekiste. Auch ein Bierbrand und sowie ein Bock und ein Festbier entstammt der Braukunst von Stefan Klein. An Kreativität fehlt es auch Melanie Gehring von Weib`S Bräu nicht. Sogar ein eigenes Brettspiel (bislang nur auf Papier) „Wer hilft der Braumeisterin?“ hat die junge Mutter entwickelt. Die Diplom-Braumeisterin schenkt ihre selbst gebrauten Sorten Helles und Weizen ausschließlich in ihrem Weib`s Brauhaus aus. Das Gasthaus mitten in der Dinkelsbühler Altstadt hat auch Gästezimmer und bietet Brauereiführungen an.

„Es ist eine schöne Sache, dass wir in Dinkelsbühl diese drei Brauereien haben,“ ist Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer stolz auf die drei Handwerksbetriebe und die Biervielfalt von 16 Sorten Bier für eine Einwohnerstadt von gut 11.500 Einwohnern.