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Regierungen werden an Zusagen zur Verbesserung der Straßensituation gemessen

Dinkelsbühl, Ellwangen 16.01.14 / „Die Straßen im Gebiet des Magischen Dreiecks sind in einem zum Teil unhaltbar schlechten Zustand und es Bedarf einer finanziellen Hilfe der Länder“  - diese Botschaft der Bürgermeister des Magischen Dreiecks ist in den beiden Verkehrsministerien in München und Stuttgart angekommen.

Beide Ministerien wurden in einem gemeinsamen Schreiben der Bürgermeister des Magischen Dreiecks im September über den aktuellen Bestand und die Mängel der Situation von Staatsstraßen, Landesstraßen und Bundesstraßen informiert. Die Bürgermeister führten zudem genau auf, wo Handlungsbedarf besteht und erstellten eine Dringlichkeitsliste.

Im Oktober antwortete das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, dass die erforderliche Zustimmung des Bundes zum Bau der Ortsumfahrung B25 zeitnah erfolgen wird. Auch teilte der Minister mit, dass die Baumaßnahmen zur Begradigung und Verbreiterung der Staatsstraße 2200 im Bereich Segringen / Reichertsmühle in den Staatsstraßenausbauplan und die Ortsumgehung im Zuge der B25 für Neustädtlein für die aktuelle Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans angemeldet wurden. Der Abschnitt der Staatsstraße 1076 von der Landesgrenze bis nach Rühlingsstetten konnte im sogenannten aktuellen Erhaltungsprogramm für den Zeitraum 2012 – 2015 wegen zahlreicher anderer noch dringlicher Erhaltungsabschnitte nicht berücksichtigt werden.

Im November kam auch das Antwortschreiben aus dem Verkehrsministerium Baden-Württembergs. Dieses erklärte, dass die Strecken zwischen Wört und Regelsweiler und zwischen Tannhausen und Rühlingstetten (auf baden-württembergischer Seite)  zwar nicht ausgebaut aber zumindest saniert werden können und dass die Ortsdurchfahrt von Ellwangen kleine Straßenerhaltungsmaßnahmen durch den Zuständigkeitsbereich des Landratsamts bedarf.

Bei der Sitzung der Bürgermeister des Magischen Dreiecks am vergangenen Dienstag in Ellwangen, war man sich einig, dass es der richtige Weg war, ein gemeinsames Schreiben an die Ministerien zu geben. „Man werde die Regierungen nun genau an ihren Aussagen und vor allem Zusagen messen. Man hoffe, dass alle Versprechungen auch eingehalten werden“,  erwarten die 14 Bürgermeister.

In der Sitzung wurde der Termin für das nächste Wirtschaftsforum bekannt gegeben. Nachdem im Herbst Dinkelsbühl Gastgeber des dreimal im Jahr stattfindenden Forums von Unternehmer für Unternehmer gewesen ist, findet das Wirtschaftsforum am 24.6.14 turnusgemäß in Ellwangen statt.

Nach der Sitzung besuchten die Bürgermeister traditionell zum „Kalten Markt“ die Verkaufsmesse und ließen sich nach einem Brauch von Ellwangens Oberbürgermeister Karl Hilsenbek zum Kuttelessen einladen.