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Vertrag ist unterschrieben

Große Kreisstadt Dinkelsbühl ist Klostereigentümer

Dinkelsbühl 28.01.14/ Gestern waren Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und Schwester Gabriele Lober sowie Schwester Erharda Bauer von den Armen Schulschwestern beim Notar in München und haben den Vertrag zum Dinkelsbühler Klosterverkauf unterschrieben. Mit dabei war der Dinkelsbühler Stadtpfarrer Martin Maurer. Der Katholischen Stadtpfarrkirchenstiftung St. Georg, einer Stiftung des öffentlichen Rechts, wurden hinsichtlich der angegliederten Kapuzinerkirche Nutzungsrechte zugesprochen. 

In der Novembersitzung des Stadtrats hat sich dieser einstimmig für den Kauf des Klosters ausgesprochen. Gestern war es nun soweit und der Notartermin fand statt und zwar in München, wo das Provinzialat der Armen Schulschwestern ihren Sitz hat.

So darf sich die Stadt Dinkelsbühl nun Eigentümer der Klosteranlage im Kapuzinerweg 2 nennen. Das Eigentum umfasst die Gebäude- und Freifläche sowie eine Landwirtschaftsfläche - insgesamt 6.120m². Der Kaufpreis hat 550.000 Euro betragen. Die Eintragung im Grundbuch beinhaltet weiter eine Grunddienstbarkeit (Sakristeibenutzung, Zugang zum Kirchenboden, Zutritt zum Klostergarten) für den Eigentümer der Gebäude- und Freifläche mit 370 m² am Kapuzinerweg 4, nämlich der Kapuzinerkirche. Der derzeitige und auch zukünftige Eigentümer der Kapuzinerkirche ist die Katholische Stadtpfarrkirchenstiftung St. Georg, Stiftung des öffentlichen Rechts. Die Stadt räumt der Stiftung mit einer Grunddienstbarkeit auch weiterhin das Recht ein, die im Erd- bzw. Obergeschoss am Kapuzinerweg gelegenen Räume sowie die Wasser- und Stromanschlüsse mit zu benutzen, wobei die Stiftung sich selbstverständlich an den Abgabenkosten beteiligt.   

Die 1908 errichtete Klosteranlage, die durch einen prägnanten Innenhof gekennzeichnet ist, ist baulich in einem sehr guten Zustand. Immer wieder haben die Klosterschwestern in das zuletzt bis Anfang 2013 als Alten- und Pflegeheim genutzte Gebäude in Erhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen investiert. Die Klosteranlage hat zudem einen großen Garten mit dabei.

„Das Kloster erstreckt sich im Nordwesten Dinkelsbühls unterhalb der Stadtmauer mit einem herrlichen Blick auf die Stadt. Sie ist eine imposante Anlage, die  städtebaulich eine hervorragende Weiterentwicklung bietet“, so Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Hammer. Welche Nutzung genau die Klosteranlage bekommt ist noch nicht festgelegt. Auf alle Fälle ist das Ziel eine öffentlich Nutzung im Bereich (Weiter-)Bildung, Wissenschaft, Forschung und Musik. Erste Gedanken, die Anlage zum Beispiel in eine Nutzungsverbindung mit der angrenzenden Jugendherberge, die zurzeit renoviert wird, zu bringen, werden aktuell ausgearbeitet, ergänzt der Rathauschef.