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Stark aufwärts

Dinkelsbühl hat seine Gäste wieder, es läuft wieder sehr gut an

Verzahnung Einzelhandel und Tourismus Chance für Innenstädte

In Dinkelsbühl geht es wieder stark aufwärts - gastronomisch, touristisch und im Einzelhandel - so der eindeutige Tenor von Vertretern, der Stadt, der Gastronomie und Hotellerie und des Citymarketings.

Es hat sich die letzten Monate gezeigt, dass die Verzahnung von Einzelhandel und Tourismus eine große Chance für die Innenstädte darstellt.

„Die Nachfrage ist hoch, wir müssen Gäste heimschicken, weil wir keinen Platz im Biergarten haben“, berichtet etwa Tanja Stelzle vom Hotel-Gasthof Sonne in der Dinkelsbühler Altstadt. „In der Gastronomie ist ab Juli ist wieder absolute Normalität eingetreten. Der Gastrobereich ist wieder sehr gut“, bestätigt auch Florian Kellerbauer, Chef des benachbarten Hotel Deutsches Haus.

Kennzahlen zeigen nach oben

Auch im Tourismus zeigen alle Kennzahlen nach oben. So führt der Leiter des Amts für Tourismus und Kultur Philip Schürlein auf, dass die zweimal am Tag stattfindenden Stadtführungen zu 90% ausgebucht sind, dass man hier von anfänglich 10 Teilnehmern nun auf 25 hochgegangen sei, dass man samstags zum Teil sogar drei anstatt zwei tägliche Führungen anbiete, dass  wieder mit den Nachtwächterführungen begonnen wurde und dass auch die Gruppenreisen - zumindest in kleineren Gruppen - wieder an Fahrt gewinnen und bereits bis Jahresende Anfragen und Buchungen hereinkommen. Diese Tendenz hört Bernd Hauf von der Brauerei-Gaststätte Wilder Mann sehr gerne: „Die Auslastung unseres großen Saals war bei Null. Die ein oder andere Buchung einer kleineren Feier kommt aber mittlerweile wieder rein.“

Gäste verstärkt aus Benelux-Ländern und Spontan-Reisende

Nicht zuletzt an der Stadtplanversion erkenne man, dass die Gästegruppe aus den Benelux-Ländern zugenommen habe und es heuer hingegen den vergangenen Jahren weniger italienische Gäste in Dinkelsbühl gibt, erläutert Herr Schürlein. „Wir haben viele Radfahrer und die Buchungen sind spontaner als die vergangenen Jahre. Anfang der Woche haben wir oft nur 60 % Auslastung und sind dann aber doch im Rückblick fast ausgebucht“, berichtet Frau Stelzle. Armin Meiser, der sowohl in der Altstadt ein Hotel-Café-Restaurant als auch vor den Toren Dinkelsbühls ein großes Hotel hat, weiß, dass man als Hotelier das Marketing heuer anpassen hat müssen. Aber das hat sich gelohnt. Auch bei ihm ist der prozentuale Anteil an Privattouristen, wie Radfahrer, sehr hoch. „Wir haben uns hier die letzten zwei Monate sehr gut aufgestellt und liegen somit insgesamt nur rund fünf Prozentpunkte unter dem geplanten Niveau.“

Gegenseitig voneinander profitieren

„Die Geschäfte profitieren, dass Menschen in der Stadt sind“, betont Citymanagerin Antje Krumbholz, „Hotellerie und Gastronomie brauchen den Einzelhandel und umgekehrt - gerade in solchen schwierigen Zeiten.“ „Die Touristen stellen den Spaß beim Shoppen in den Fokus. Diesen können kleinere Geschäfte in der Innenstadt bieten. Die Verzahnung von Tourismus und Einzelhandel ist eine große Chance für Innenstädte“, bringt es Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer auf dem Punkt.

Stadt hat hervorragende Voraussetzungen

Dinkelsbühl hat sich immer für eine lebendige Stadt eingesetzt: Pünktlich als die Gastronomie öffnen durfte, wurde deren Freifläche in der Altstadt auf einen kompletten Straßenzug erweitert, das Theater hat auf der Freilichtbühne gespielt, der Wochenmarkt fand weiter statt - „wir wollten und wollen immer unsere Dinkelsbühler und Gäste aus Nah und Fern an unsere, eine lebendige, Stadt binden“, so Dr. Hammer. „Wir hatten zu Jahresbeginn erneut Traumkennzahlen von 10% Steigerung zu den Vorjahresmonaten. Unsere Grundentwicklung in Dinkelsbühl hat eine hervorragende Basis. Und nun läuft es wieder sehr gut an.“