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Große Baustelle Sinbronn

Stadt Dinkelsbühl, Stadtwerke Dinkelsbühl und Amt für Ländliche Entwicklung: gemeinsames Engagement für einen starken ländlichen Raum

Die Bauarbeiten in Sinbronn im Projekt der Flurneuordnung und Dorferneuerung sind nun Anfang April nach der Winterpause wieder aufgenommen worden. Im Fokus der Arbeiten in Sinbronn stehen drei Bereiche: Erstens die  Erneuerungen im Kanalnetz mit dem Anschluss an die Kläranlage Dinkelsbühl, zweitens die Dorferneuerung mit Dorfplatz und Straßenausbau und drittens die Flurneuordnung mit den Ausbau von Rad- und Wirtschaftswegen.

„Mit ca. 10 Millionen Euro Investitionssumme (3,8 Mio Euro Kanal, 2 Mio Euro Wasserleitung und 4,5 Mio Euro Straßenbau und Dorfplatz) ist dies die größte öffentliche Baumaßnahme in einem Ortsteil von Dinkelsbühl seit ich Oberbürgermeister bin. Trotzdem fiel die Entscheidung nicht schwer, da die Dorferneuerung entscheidend ist, um Sinbronn eine Zukunft zu geben. Die Stadt ist in der Vergangenheit immer zu ihren Ortsteilen gestanden. So wird es auch in Zukunft sein“, so Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer. 

Erneuerungen im Kanalnetz mit dem Anschluss an die Kläranlage Dinkelsbühl
Im Frühjahr 2018 wurde in Sinbronn die Kanalisationsmaßnahme zur Errichtung eines Trennsystems durch den Bau eines neuen Schmutzwasserkanal und der gesamte Anschluss an die Kläranlage Dinkelsbühl begonnen. 2019 wurde die Pumpstation errichtet und die Druckleitung an die Abwasserschiene Gewerbegebiet Sinbronn angeschlossen. Die Arbeiten werden nun die nächsten Wochen fortgeführt. 
Im Sommer 2018 haben die Stadtwerke zudem begonnen, die Wasserleitungen neu zu verlegen. Folgende Arbeiten werden ab dem 14. April mit dem Straßenbau angegangen: Versorgungsleitungen und Kabel erneuern, verstärken und ergänzen sowie Leerrohrsysteme und Mikrorohrverbünde für Glasfaser neu verlegen. 

„Der Bagger mit der Kanalarbeit ist inzwischen bei der höchsten Hausnummer in der oberen Siedlung angekommen, aber es wurden einige Bereiche ausgespart, die jetzt noch in Angriff genommen werden, so dass sich die Baustelle noch einige Monate hinziehen wird. Unsere Einwohner nehmen das relativ gelassen hin, obwohl es wegen der Sperrungen manchmal nicht einfach ist, den Weg mit dem Auto nach Hause zu finden. Wir freuen uns heute schon auf den Tag, wenn in unserem Dorf der Staub wieder weg ist und das Dorf in neuem Glanz erstrahlt und idealer Weise dann auch Baumöglichkeiten für junge Familien entstanden sind“, blickt Sinbronns Stadtteilsprecher Georg Piott in die Zukunft. 

Dorferneuerung in zwei Bauabschnitten
Die Ausführung der Dorferneuerung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt sieht auf einer Länge von ca. 920 m die Neuanlage der Ortsstraßen mit Gehwegen und Grünflächen in der Ortsdurchfahrt von Dinkelsbühl kommend bis zur Kreuzung an der Kirche und der Kreuzung am Feuerwehrhaus vor.
In einem zweiten Bauabschnitt werden auf einer Länge von ca. 1200 m die Ortsdurchfahrt Richtung Bernhardswend und die Siedlungsstraßen erneuert. Auf einer Straßenseite entsteht ein Gehweg mit 1,5 m Breite, auf der anderen Seite wird zur Auflockerung des Ortsbildes ein Grünstreifen angelegt.
Der Straßenbau des ersten Bauabschnitts beginnt am 14.04.2020 am westlichen Ortseingang. Diese Maßnahmen werden mit 56 % durch das Amt für Ländliche Entwicklung gefördert. 

Neuer Dorfplatz entsteht 
Neben diesen Tiefbaumaßnahmen werden im Rahmen der Dorferneuerung auch nachhaltig im Ort sichtbare Maßnahmen im Hochbau angelegt. So wird im Zuge des ersten Bauabschnitts die Neugestaltung des Dorfplatzes umgesetzt. Bei den Planungen zu dessen Neugestaltung waren u.a. die Schaffung eines Spielplatzes, die Reduzierung der versiegelten Fläche und ein ausreichender Übungsplatz für die Freiwillige Feuerwehr wichtig. Wesentliches Element wird der Rückbau der Straße zur Schaffung von mehr Grünfläche mit einem Fußweg und Spielgeräten sein. 

Flurneuordnung: Rad- und Wirtschaftswege werden ertüchtigt
Bereits begonnen haben die Baumaßnahmen im Rahmen der sogenannten Flurneuordnung. Der Rad- und Wirtschaftsweg von Sinbronn nach Karlsholz wird seit dem 02.04.2020 auf einer Länge von ca. 500 m und einer Breite von 3 m ertüchtigt, wobei die noch gut erhaltenen Abschnitte ausgespart werden. „Punktuell hatte der Weg sehr große Schäden. Die Ertüchtigung des Weges ist nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für die Verkehrssicherheit der  zahlreichen Radfahrer, die den Weg nutzen, wichtig“, unterstreicht der Stadtteilsprecher Heinrich Schöllmann aus Karlsholz die Maßnahme.
Nach Beendigung dieser Ertüchtigung nach Karlsholz wird der Rad- und Wirtschaftsweg von Sinbronn nach Botzenweiler auf einer Länge von ca. 1500 m und einer Breite von 3 m asphaltiert. „Wie wichtig Wege in der Flur nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für Freizeit und Erholung sind, sieht man gerade jetzt ganz deutlich. Um beiden Nutzungen besser gerecht zu werden, asphaltiert die Teilnehmergemeinschaft Sinbronn II den Wirtschaftsweg zwischen Sinbronn und Botzenweiler“, so Michael Fuchs Projektleiter Land- und Dorfentwicklung beim Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken.
Die Kosten für diese beiden Wege-Maßnahmen der Flurordnungen liegen bei ca. 415.000 Euro. Das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken fördert die beiden Maßnahmen mit 80%.