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Putzgeschichten

Öffentliche Toiletten sind wichtige Aushängeschilder einer Stadt

Dinkelsbühl, 20.07.18 / Sie sind eines der wichtigsten Aushängeschilder einer Stadt und meistens die „erste Sehenswürdigkeit“ von Besuchern – die öffentlichen Toiletten. „Unsere öffentlichen Toiletten der Stadt Dinkelsbühl haben stets ein sehr gutes Niveau und sind sehr sauber geputzt“, lobt Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer die Reinigungskräfte. Zehn Damen sind Tag für Tag fleißig, damit das so ist und auch so bleibt.

Bei einem Besuch im Rathaus gaben einige von ihnen einen kleinen Einblick in ihre Arbeit und erzählten die ein oder andere „Putzgeschichte“.Wenn alle anderen städtischen Angestellten Feierabend haben, die Museen geschlossen sind, die Sitzungen beendet sind, selbst wenn der Vorhang der Theateraufführung im Theaterhaus nachts gefallen ist und es bis zum nächsten Morgen still zu schein sein, ist es doch nicht ganz still. In diesen Zeitfenstern sind oftmals die städtischen Putzfeen unterwegs, so dass am nächsten Morgen alles wieder blitzeblank erstrahlt. Wie ein Puzzleteil zwischen den Arbeitszeiten der städtischen Kollegen puzzeln die Reinigungskräfte ihre eigene Arbeitszeit ein. „Oft ist Flexibilität, langes Arbeiten bis nachts und frühes Aufstehen, teils bereits um 4 Uhr erforderlich“, wissen Ursula Wiemer und ihre Kolleginnen. „Noch bevor die Touristen kommen, müssen alle Toiletten fertig sein“, so ihr alltägliches morgendliches Ziel. Neun öffentliche Toiletten gibt es in der Stadt, hinzukommen noch die Toiletten, Büros, Säle und Aufenthaltsräume der städtischen Einrichtungen und der Schulen.

Feste bedeuten Putzhochkonjunktur

„Aufgrund der hohen Frequenz wird die Toilettenanlage an der Schwedenwiese zweimal täglich geputzt“, schildert Ingeborg Bohrer. Bei ein paar Toilettenanlagen reicht auch eine zweitägige Reinigung. Ausnahme bilden große Feste, wie die Kinderzeche, Summer Breeze oder das Stadtfest. „Da müssen wir mehrmals täglich reinigen und der Toilettenwagen kommt noch dazu“, berichten die Damen aus ihrer Erfahrung. Die Logistik, so dass stets genügend Toilettenpapier, Papierhandtücher und Putzmittel in den kleinen jeweiligen Putzkämmerchen bereitsteht, organisieren die Damen auch selbst.

Touristen fragen nach dem Weg

„Ich bin sehr froh, dass wir Ihre fleißigen Hände haben, die sich viel Mühe geben“, bestätigt Dr. Hammer die Sauberkeit der Toiletten auch nach Veranstaltungen. Der Rathauschef ist davon überzeugt, dass dadurch, dass die Anlagen so gut geputzt sind, glücklicherweise auch die Hemmschwelle für Zerstörungen oder Schmierereien zu hoch ist. Nicht nur Dr. Hammer hat Achtung vor dem Dienst der Putzdamen, sondern auch die Dinkelsbühler Bevölkerung würdigt ihren Dienst, so der Eindruck der Frauen aus Gesprächen. Ins Gespräch kommen die Zehn auch das ein oder andere Mal mit Besuchern und Touristen. „Nicht selten werde ich gefragt, wo es denn in die Stadt reingeht“, erzählt Ingeborg Bohrer von ihrem Putzdienst an der Schwedenwiese-Toilettenanlage. So kann Frau Bohrer die Gäste von der „ersten Sehenswürdigkeit“ gleich zu den weiteren „richtigen“ Sehenswürdigkeiten der Stadt lotsen.

 

 

Auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer zu Gast im Rathaus: Reinigungskräfte der öffentlichen Toiletten Hedwig Welz, Ursula Wiemer, Ingeborg Bohrer und Gerda Merz (v.l.).
Auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer zu Gast im Rathaus: Reinigungskräfte der öffentlichen Toiletten Hedwig Welz, Ursula Wiemer, Ingeborg Bohrer und Gerda Merz (v.l.).