Dinkelsbühl im IW-Gemeindecheck: Rang 24 Kategorie Freizeit von 10.817 Gemeinden
Dinkelsbühl schneidet im aktuellen IW-Gemeindecheck des Instituts der deutschen Wirtschaft insgesamt sehr gut ab. Unter 10.817 untersuchten Gemeinden erreicht die laut dem Magazin Focus „Schönste Altstadt Deutschlands“ Rang 1.409 und wird damit in die Kategorie „sehr gut“ eingestuft. Rechnerisch liegt Dinkelsbühl damit ungefähr im besten Achtel aller untersuchten Gemeinden. Besonders deutlich zeigt sich die Stärke Dinkelsbühls bei der Freizeitversorgung: Mit Rang 24 gehört die Stadt bundesweit zu den bestversorgten Gemeinden. Auch bei Gesundheit (Rang 1.513) und Bildung (Rang 1.622) liegt Dinkelsbühl im vorderen Bereich und verfügt damit über eine überdurchschnittlich gute wohnortnahe Versorgung.
Das IW betrachtet in der Kategorie „Gesundheit“ Hausärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Pflegeeinrichtungen. Hier ist Dinkelsbühl sehr gut positioniert. Besonders wichtig ist dabei die regionale Funktion Dinkelsbühls: Die Stadt versorgt nicht nur ihre eigene Bevölkerung, sondern ist auch für das Umland von Bedeutung. „Ein gutes Abschneiden bei Gesundheit passt zur Funktion Din-kelsbühls als regionales Zentrum“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer. „Umso wichtiger ist es für uns in Zukunft, alles dafür zu tun, unser Dinkelsbühler Krankenhaus weiterhin zu erhalten, um diesen hohen Standard an Gesundheitsversorgung in unserer Stadt aufrecht erhalten zu können. Dafür kämpfe ich bereits seit Jahren.“
Gleichzeitig macht die Auswertung deutlich, dass Dinkelsbühl bei der Mobilität noch vor Herausforderungen steht. Mit Rang 7.961 fällt dieser Bereich deutlich hinter die übrigen Versorgungsan-gebote zurück. Auch beim Thema Digitales erreicht Dinkelsbühl mit Rang 5.289 lediglich eine Platzierung im Mittelfeld. Das Ergebnis zeigt damit ein charakteristisches Profil der Stadt: Dinkelsbühl bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern eine sehr gute Versorgung im unmittelbaren Lebensumfeld, insbesondere bei Freizeit, Bildung und Gesundheit, weist aber bei der überregionalen Anbindung und der digitalen Infrastruktur noch Entwicklungspotenzial auf.
„Wir kennen unsere Schwachstellen“, gibt Dr. Hammer zu. „Insbesondere die fehlende direkte Anbindung an das Schienennetz wirkt sich stark auf die Mobilität Dinkelsbühls aus. Wir arbeiten seit Jahren an einer Durchbindung der Romantischen Schiene von Dombühl nach Wilburgstetten und sind mittlerweile mehr als zuversichtlich, dass die Bahn noch vor 2030 fahren wird“.
Besonders gut abgeschnitten hat die Stadt dagegen in der Kategorie „Freizeit“: Mit Rang 24 gehört Dinkelsbühl deutschlandweit zu den Top 0,3 % der Städte bei der Freizeitversorgung. Der IW-Gemeindecheck berücksichtigt unter anderem die Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern und Museen. Dinkelsbühl profitiert hier von seiner ausgeprägten kulturellen und touristischen Inf-rastruktur. Gemessen an der Erreichbarkeit der vom IW berücksichtigten Freizeiteinrichtungen ist Dinkelsbühl also außergewöhnlich gut versorgt. Der Oberbürgermeister freut sich sehr über den Rang 24 der Kategorie Freizeit: „Für uns ist diese Platzierung noch bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass der Vergleich mit allen Gemeinden Deutschlands erfolgt – also auch mit Großstädten. Das zeigt uns, dass wir in Dinkelsbühl schon vieles richtig machen – darauf sind wir wirklich sehr stolz!“
Insgesamt bestätigt der Gemeindecheck damit die hohe Lebens- und Versorgungsqualität Dinkelsbühls, zeigt zugleich aber auch konkrete Handlungsfelder auf. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer leistungsfähigen Mobilitäts- und Digitalinfrastruktur, um die bereits hohe Standort- und Lebensqualität der Stadt langfristig zu sichern und weiter auszubauen.





